Staedtereise nach Paris: Blick von Sacre Coer

Städtereise nach Paris: Reisetipps für Unterkunft, Sehenswürdigkeiten, Transport & Co!

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Eine Städtereise nach Paris, der Stadt der Liebe! Oh, wie war es schön. Fünf Tage war ich mittendrin statt nur dabei. Damit auch dein Aufenthalt in Paris einfach wundervoll wird, habe ich wichtige Reisetipps für dich in meinem Reisebericht Paris zusammengestellt! Und für weitere detailliertere Infos hilft dir immer auch ein handlicher Städte-Reiseführer weiter!

Paris ist eine ganz großartige Stadt, die mit vielen tollen Sehenswürdigkeiten auf dich wartet. Kleine Gässchen, leckeres Essen und tolle Plätze machen deinen Aufenthalt dort sicher so unvergleichlich, wie sie auch meinen gemacht haben.

Genieße den Ausblick auf die Stadt, während du oben bei der Basilika Sacé Coer sitzt und auf ein Baguette raufknabberst.

Lass dich verzaubern von den kleinen, mit Touristen überfüllten Gässchen rund um die Rue Saint-Séverin und genieße ein Gläschen Wein in einem der vielen Cafés oder Restaurants.

Oder lass dir die Sprache verschlagen, während du Schritt für Schritt die Stufen des Eiffelturms erklimmst und mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt wirst.

Paris hat wahrlich viel zu bieten. Auf was du bei deiner Städtereise nach Paris aber auch achten solltest, erzähl ich dir hier.

Hotel & Unterkunft in Paris

Mein Mann und ich waren auf Empfehlung im Ibis Budget Aubervilliers Hotel untergekommen, das etwas außerhalb im Stadtteil Aubervilliers liegt.

Der Preis für 4 Nächte im Doppelzimmer lag bei 200€ (ohne Frühstück). Je näher du natürlich ins Stadtzentrum vorrückst, umso teurer werden auch die Preise.

Heißt aber nicht, dass du nicht doch ein Schnäppchen finden kannst. Schau dazu einfach frühzeitig und vergleiche verschiedene Plattformen wie booking.com, trivago.de und auch airbnb.de (mit diesem Link gibts von mir sogar 25€ Startguthaben für deine erst AirBnB-Buchung!).

Es mag zwar vielleicht etwas mehr kosten wenn du mittendrin wohnst, dafür musst du aber auch keine allzu langen Metrofahrten in Kauf nehmen.

Aufenthaltsdauer

Im Zuge der Städtereise nach Paris haben mein Mann und ich auch das WordCamp Paris besucht, welches zwei Tage lang dauerte. Für Sightseeing blieben uns damit noch volle zwei Tage übrig, was aber für uns völlig ausreichend war.

Diese zwei Tage sind das absolute Minimum, aber reichen aus, um dir zumindest alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, Arc de Triomphe, Louvre, Pantheon, Sacré Coer und Nottre Dame in Ruhe anschauen zu können. Dazwischen bleibt auch noch Zeit, um mal gemütlich wo was Essen und Trinken zu gehen, ohne hetzen zu müssen oder auch einfach mal ne Stunde rumsitzen und die Leute beobachten zu können.

Wenn du dir auch noch Schloss Versailles oder das Disney Land anschauen möchtest (das ja von Paris nicht weit entfernt ist und auch mit der Metro angefahren wird), solltest du noch einen oder aber besser zwei Tage zusätzlich einplanen.

Transport in Paris: Öffentliche Verkehrsmittel

In Paris kommst du am besten mit der Metro, also der U-Bahn, und Bussen von A nach B.

Hierfür hast du zwei Möglichkeiten:

Metro Touristenticket

Ganz klassisch sind die Touristentickets.

Standardmäßig gelten diese für 3- bzw. 5-Tage für die Zonen 1-3 bzw. 1-5. Darüber hinaus bekommst du mit dem Touristenticket in vielen Attraktionen eine Eintrittsermäßigung (ich weiß allerdings nicht, wie viel Ermäßigung das ist. Rechnet sich auch nur dann, wenn du dir wirklich viele Sehenswürdigkeiten ansiehst).

Die Metro-Touristentickets sind natürlich etwas teurer (bei Touris wird einfach draufgeschlagen), als es z.B. das „normale“ Metro-Ticket ist (dazu im nächsten Punkt mehr).

Das 5-Tage Ticket für die Zonen 1-3 kostet pro Person 37€.

Metro Navigo Decouverte

Die Alternative zum Touristenticket – und die auch deutlich günstigere – ist die Navigo Decouverte Karte.

Das ist sozusagen das Ticket der Einheimischen (oder zumindest derjenigen, die sich auskennen, wo und wie man günstig durch Paris kommt).

Das Navigo Decouverte Ticket gibt es für 5 bzw. 7 Tage und ist gültig im Zeitraum von Montag bis Sonntag.

Das tolle daran: Es gilt für ALLE Zonen und ALLE öffentlichen Verkehrsmittel, also neben der Metro auch für RER (Schnellzug) und Bus. Allerdings bekommst du keinen vergünstigten Eintritt bei Sehenswürdigkeiten.

Das solltest du außerdem beachten:

Das 7-Tage Ticket bekommst du nur montags, da du dadurch die volle Woche ausnutzen kannst. Willst du es am Dienstag kaufen, ist das nicht mehr möglich (bzw. macht keinen Sinn mehr), da du den siebten Tag nicht am Montag der neuen Woche nutzen darfst (gilt immer nur im Zeitraum von Montag bis Sonntag).

Das 5-Tage-Ticket kannst du daher nur bis Mittwoch kaufen, um es bis einschließlich Sonntag nutzen zu können.

Mein Mann und ich haben uns für das 5-Tage-Ticket entschieden (Mittwoch angekommen, Sonntag wieder abgereist).

Das Navigo Decouverte kostet für 5 Tage 22€ pro Person plus 5€ für die Karte.

Kaufen kannst du es bei den Info-Schaltern (du brauchst dafür ein Passfoto, welches du zur Not auch vor Ort machen kannst) und nicht an den Selbstbedienungsautomaten. An diesen Selbstbedienungsautomaten hat man uns nämlich erzählt, dass es kein Ticket für 22€ gibt… (gut, dass wir von Freunden darüber bescheid wussten!)

Hältst du deine Navigo Decouverte Karte in Händen, kann es auch schon losgehen!

Metro & Busse in Paris

Metro- und Busstationen gibt es in Paris zahlreiche. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Zum einen kannst du überall zusteigen und findest in annehmbarer Gehdistanz (bis zu 10 Minuten) immer Stationen, zum anderen braucht aber die Metro teilweise gefühlt auch ewig, um von A nach B zu kommen, eben weil sie an so vielen Stationen hält.

Darüber hinaus war unsere Empfindung, dass die Metro-Stationen immer ein Stückchen von den Sehenswürdigkeiten entfernt liegen. Ein 10minütiger Fußmarsch von der Metro zur geplanten Destination war keine Seltenheit. Und dann natürlich auch wieder zurück.

Unsere Unterkunft – das Ibis Budget Aubervilliers (sehr zweckmäßig, aber sauber – kann ich empfehlen) – lag etwas außerhalb. In die City brauchten wir mit der Metro rund 40 Minuten (10 Minuten zur Metro, dann noch in die Stadt rein). War manchmal ein wenig nervig und man sollte das bei der Buchung des Hotels definitiv berücksichtigen (dazu einfach mal Google Maps befragen: Standort der geplanten Unterkunft eingeben und Route zum z.B. Eiffelturm berechnen lassen).

Mit den Bussen solltest du definitiv niemals rund um die Rush-Hour fahren. Hier bist du zu Fuß deutlich schneller! Paris ist nämlich ein einziges Verkehrschaos.

Preise: Essen & Trinken

Die Preise – zumindest die Restaurantpreise – sind gehoben.

  • Pizza: ab 11€
  • Nudeln: ab 10€
  • Wurst- & Käseplatte: ab 10€
  • Pommes/Kartoffelspalten: ca. 6€
  • Bier (250ml): ab 4€

Im Supermarkt sind die Preise ähnlich wie bei uns. Einige Lebensmittel waren dabei deutlich unter dem deutschen Durchschnitt, andere lagen leicht darüber.

  • Baguette (Weizen): ca. 50ct
  • Baguette (Vollkorn): ca. 1,40€
  • Aufstrich (Philadelphia): 1,50€
  • Smoothie: ca. 4€
  • Bananen: 2€

Tipps zu Sehenswürdigkeiten

Eiffelturm

Hier lautet meine Empfehlung: Geh zu Fuß nach oben!

Das ist nicht nur günstiger (7€ für die Treppe statt 14€ für den Lift), sondern geht auch schneller, da hier kaum Leute anstehen! Mein Mann und ich waren in drei Minuten an der Kasse.

Bei den Aufzügen kannst du schonmal – je nach Andrang – bis zu zwei Stunden anstehen, bevor du überhaupt an Tickets kommst.

Das zu Fuß hochlaufen war super! Nicht nur, dass die einzelnen Etagen mit interessanten Infos rund um den Eiffelturm auf dich warten, sondern dass auch die Aussicht Schritt für Schritt immer grandioser wird!

Mit einer einigermaßen Grundfitness ist der Aufstieg wirklich kein Problem und auch unsportliche Leute sollten ihn relativ gut meistern können (wie gesagt warten interessante Infos auf jeder Etage auf dich wo man mal kurz Pause machen kann).

Louvre

Staedtereise nach Paris: Louvre

Beim Louvre kann ich überhaupt nicht einschätzen, ob wir nur reines Glück hatten oder einfach den richtigen Eingang gewählt haben.

Das Ticket haben wir uns bereits am Tag davor am Ticketschalter geholt, den du auch mit der Metro erreichst. Und über den gleichen Zugang sind wir am nächsten Tag auch rein. Ganz ohne Warteschlange.

Die Warteschlange der Menschen, die oben an der Pyramide angestanden sind, um über den Eingang nach unten zu kommen, war sehr lange.

Mein Tipp daher: Fahr mit der Metro hin und folge den Beschilderungen unterirdisch – so kommst du direkt und (wahrscheinlich) ohne Wartezeiten ins Louvre rein!

Der Eintritt kostet 15€ pro Person.

Sacré Coeur

Staedtereise nach Paris: Blick von Sacre Coeur
Ausblick auf Paris von Sacré Coeur aus.

Lass dich von der langen Warteschlange nicht abschrecken – es geht wirklich zügig!

Der Eintritt in diese sagenhafte Basilika ist kostenlos! Yipiie! Lediglich wenn du auf den Turm rauf willst, musst du zahlen. 10€ werden dir hier pro Person abgeknöpft (wir haben uns gegen die Turmbesteigung entschieden, da wir lieber auf den Eiffelturm rauf wollten).

Die Sacré Coeur thront richtig majestätisch auf Paris‘ einzigem Berg – entsprechend sagenhaft ist da natürlich auch die Aussicht.

Tipp: Gönn dir abends mal nen Drink im Irish Pub Corcoran’s Sacré-Coeur. Das Pub liegt direkt unterhalb der Basilika. Danach (oder davor) kannst du noch einen Abstecher den Berg hoch machen, um dir Paris bei Nacht anzusehen!

Nottre Dame

Staedtereise nach Paris: Nottre Dame

…wie hatte ich Gänsehaut! Eine wahnsinnig beeindruckende Kirche im Gotischen Stil. Wow!

Auch hier ist der Eintritt kostenlos, allerdings wird beim Ausgang um eine kleine Spende gebeten.

Im Nottre Dame kannst du dir die Schatzkammer noch ansehen, diese kostet allerdings extra. Ob sich der Besuch dieser lohnt, kann ich leider nicht sagen, da wir nicht drin waren.

So, mit diesen Tipps bist du für deine Städtereise nach Paris bestens gerüstet und ich wünsche dir viel Spaß dabei!

PS: Wenn du noch nicht weißt, was du alles einpacken sollst, schau dir mal diesen Artikel an: Städtereise Packliste Paris

Du warst schonmal in Paris? Mit welchen Tipps kannst du noch behilflich sein?


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Hey, ich bin Melanie. Tuk Tuk-Begeisterte 🚛 , Kaffeeliebhaberin ☕️, Brezenfan 🥨 und das Gesicht hinter Rucksack rauf und weg.

Seit mehr als 10 Jahren reise ich mittlerweile durch die Welt und liebe es, mich auf die Suche nach praktischen und innovativen Produkten zu machen und diese für dich genauer unter die Lupe zu nehmen. Und das zukünftig mit einem Fokus auf nachhaltigere und umweltfreundlichere Produkte, Dienstleistungen und Unterkünfte – für einen grüneren Lifestyle 💚

Denn ich möchte mit Rucksack rauf und weg genau die zuverlässige Unterstützung für dich sein, nach der ich früher beim Start in mein Reiseleben auch gesucht habe!

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