FUTA Bus Ticket

Verständigung mit Hand und Fuß – unsere Weiterreise von Ho-Chi-Minh nach Can Tho

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Hey, ich bin Melanie. Seit mehr als 10 Jahren reise ich mittlerweile durch die Welt und liebe es, fremde Länder, Kulturen und Orte kennenzulernen. All meine Erfahrungen und Tipps packe ich für dich in ausführliche Reiseberichte mit vielen praktischen Infos, denn ich möchte mit Rucksack rauf und weg genau die zuverlässige Unterstützung für dich sein, nach der ich früher beim Start in mein Reiseleben auch gesucht habe! 💜

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Fast ein kleines Abenteuer war unsere Weiterreise nach Can Tho! Rückblickend ist sie aber einfach eine gute Geschichte, die man gerne erzählt, denn wir mussten uns mehr als einmal mit Händen und Füßen verständigen – einfach aus Mangel an vietnamesisch-englisch-Kenntnissen.

Obwohl wir mit einer direkten Busverbindung unterwegs waren, mussten wir uns das ein oder andere Mal mit Hand und Fuß verständigen. Im Grunde war es eigentlich ganz einfach: Wir steigen in Ho-Chi-Minh in den FUTA Bus, fahren ca. vier Stunden durch die Gegend und kommen dann gechillt in Can Tho, der größten Stadt im Mekong-Delta an.

Unsere Unterkunft hatten wir schon über AirBnB gebucht, also mussten wir vor Ort nur noch schauen, dass wir mit dem kostenlosen Shuttleservice zur Unterkunft kommen.

FUTA Bus Ticket buchen (nicht ganz) leicht gemacht!

Aber: Alleine die Ticketbeschaffung für den FUTA Bus war bereits leicht abenteuerlich. Als wir noch in Ho-Chi-Minh vor Ort waren, haben wir oft diese orangenen FUTA Busse rumfahren sehen und dachten uns, die schauen wir uns online mal an. FUTA Bus fährt zahlreiche Ortschaften in Vietnam an, weshalb dies wahrscheinlich eine der unkompliziertesten Fortbewegungsmöglichkeiten ist, die man finden kann. Auf der FUTA-Website konnte man gleich die entsprechende Fahrt buchen. Yeah!, dachten wir uns. Aber…

Herausforderung Nr. 1: In Ho-Chi-Minh waren drei Abfahrtsplätze hinterlegt. Allerdings nur mit den vietnamesischen Namen. Und wo befanden sich diese? Nachdem wir auf der Website dann endlich die Karte mit den Abfahrtsorten gefunden haben, waren wir uns trotzdem wieder nicht sicher, wo wir hinmüssen. Es hieß nämlich, dass man Tickets nur bei einem der Ticket Offices bekommt. Doch galt dies auch für uns, wenn wir ein Online-Ticket kaufen? Es blieb uns ein Rätsel.

Um die ganzen verwirrenden Infos (die englische Übersetzung der Website ist leider nicht die beste…) zu umgehen, sind wir ins FUTA Bus Office im District 1 gegangen.

Doch hier Herausforderung Nr. 2: Es werden keine Tickets für den Transport von Saigon nach Can Tho verkauft – „Ok, thank you for the information!“ – Ähhh, what?! Nochmal zurück: Wo wir die Tickets denn dann herbekämen, fragten wir. Wir erhielten lediglich eine Adresse. Könnten wir auch online buchen? Yes, war die Antwort. Okay, das hätten wir uns sparen können.

Selbst ist der Reisende!

Also heim, bei Google die aufgeschriebene Adresse gesucht, festgestellt, dass es sich dabei um einen der drei bereits auf der FUTA Website angegebenen Orte handelt und aus der englischen Übersetzung dann geschlussfolgert, dass man da auch trotz Online-Ticket noch hin muss. Puh, schwierige Geburt!

Wir haben dann unser Ticket online gebucht und uns per Taxi zum entsprechenden Booking-Office fahren lassen. Online hieß es, dass man eine Stunde vorher dort sein soll. Check!

Vor Ort wurde unser Online-Ticket (Email vorzeigen) in ein Papierticket umgewandelt und uns gesagt, wir sollten hier auf den Bus warten. Ca. 20 Minuten. Ok, das schaffen wir!

Voller Euphorie, in 20 Minuten losstarten zu können und sich vier Stunden durch die Gegend fahren zu lassen, haben wir gewartet. 20 Minuten später kam dann ein Minibus vorgefahren, der zahlreiche Leute abgeholt hat. Hmmm… keiner hat uns aufgerufen oder ein Zeichen gegeben. Noch ein Minibus. Da wir uns mal lieber nicht auf die Touranbieter verlassen wollten, sind wir auch raus. Ein Security-Mensch (es gibt wirklich überall Security Menschen in Ho-Chi-Minh, die aber meisten „nur“ die Roller der Besucher einparken und holen) hat dann unser Ticket angeschaut und uns angedeutet zu warten. Okay.

Der nächste ein Minibus. Als dann ein kleiner orangefarbener FUTA Bus kam, sind wir eingestiegen. Der Security-Mensch hat uns nicht aufgehalten. Muss wohl der richtige Bus sein. Yeah, jetzt waren wir on the road!

Doch Moment mal: Wir hatten doch einen Sleeper-Bus gebucht, keinen Seater. Hmmm… Wird schon stimmen. Aber was, wenn das gar nicht unser Bus war? Touris waren nämlich keine drin. Fuhr dieser kleine FUTA Bus vielleicht in ein nächstgelegenes Dort außerhalb Ho-Chi-Minhs? Ach, bis jetzt hat immer alles reibungslos geklappt. Irgendwo werden wir schon ankommen!

Florian hat dann mal auf unserer Offline-Map geschaut, in welche Richtung wir fahren. Aber da es in der City so viele Einbahnstraßen gibt und man um 1.000 Ecken muss, konnten wir daraus nicht wirklich was ableiten.

Gute 20 Minuten fuhren wir durch die Stadt, bis wir dann richtigerweise am riesigen Busbahnhof angekommen sind. Wahnsinn, ist das ein Umschlagsplatz! Doch kaum angekommen, wurden wir mit Herausforderung Nr. 3 konfrontiert:

Von unseren Tickets konnten wir leider überhaupt nicht ablesen, wo wir hinmüssen oder welcher Bus dann der richtige ist. Wir wussten nur, dass er um 10 Uhr los fährt. Wie also rausfinden, welcher unserer war? Die ganzen Durchsagen am Busbahnhof waren nämlich – wie sollte es auch anders sein – in vietnamesisch…

Kurzerhand haben wir dann einen FUTA Bus Angestellten gefragt, aber statt uns zu antworten hat er nur das Ticket genommen und „wait, wait“ gesagt. Wir waren so weit wie vorher.

Nach ein wenig Beobachtung haben wir rausgefunden, welche der Nummern die Busnummer ist und dann selber geschaut. Die Busse, die aus Saigon fast minütlich weggehen, fahren nach und nach vor der Wartehalle vor. Wir haben uns unseren gesucht, das Gepäck einpacken lassen und konnten es uns dann endlich innen bequem machen.

On the road.

Die Fahrt war recht angenehm, wir haben auch mal 15 Minuten Pause gemacht (da kann man sich z.B. ein leckeres Banh holen) und es gab mehrere Durchsagen – auf vietnamesisch. Also wussten wir leider nie, wo wir waren oder wie lange wir noch fahren würden. Naja, Fakt ist: wir sind angekommen: Am neuen Busbahnhof in Can Tho.

Fast am Ziel! Und kaum steigt man aus, wird man schon von Taxifahrern angeworben, aber wir wussten, dass in unserer Tour ein kostenloser Shuttleservice in die Stadt mit dabei ist. Den wollten wir natürlich nehmen und mussten nochmal 20 Minuten warten.

Der kleine Transporter war voller Vietnamesen – und uns. Eine junge Frau, die sehr gut englisch sprach, hat uns gefragt, wo wir hinmüssen und es dem Fahrer mitgeteilt. Nachdem unser Handy mit der Adresse dann einmal rundrum gereicht wurde, ging es los. Die Vietnamesen haben erzählt und gelacht und man weiß halt nie, ob sie nicht über einen reden. Trotzdem war die Fahrt irgendwie cool. Als man uns dann vor der Unterkunft abgesetzt hat, hat jeder Good Bye gesagt und gelächelt und ein paar haben uns auch noch gewunken.

Zwei Wochen bleiben wir in Can Tho. Warum? Weil es uns hier gut gefällt. Es ist deutlich ruhiger als in Saigon und das Neujahrsfest, welches am Wochenende vom 6. bis 8. Februar stattfindet, wollen wir uns hier auch noch anschauen. Die englische Sprache ist zwar hier wirklich eine Herausfordung (Nr. 4), aber wie gesagt – mit Hand und Fuß klappt das schon!


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Hey, ich bin Melanie. Tuk Tuk-Begeisterte 🚛 , Kaffeeliebhaberin ☕️, Brezenfan 🥨 und das Gesicht hinter Rucksack rauf und weg.

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Kommentare

  1. Liebe Melanie,

    wir werden Ende November von Ho Chi Minh nach Can Tho mit Futa fahren.
    Haben aber noch keine Tickets gebucht. Wir kommen mit dem Flugzeug an.
    Weißt du, ob es am Flughafen FUTA-Schalter gibt bzw. kannst du mir sagen wo wir genau hinmüssen?

    Lieben Dank und viele Grüße!

    Alex

    1. Hallo lieber Alex,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Schön, dass es für euch nach Vietnam geht! Da möchte ich auch gleich mit 😉

      Ob es direkt am Flughafen HCM einen FUTA Schalter gibt, ist eine gute Frage. Ich könnte es mir vorstellen, aber 100%ig sagen, kann ich dir das leider auch nicht.

      Wir haben uns damals das Ticket online besorgt, mussten dann aber nochmal zu einem Ticketschalter in der Stadt, von wo aus wir dann mit einem Minibus zum Hauptterminal gefahren wurden (den Ticketschalter weiß ich aber leider nicht mehr…). Das Ganze war irgendwie ziemlich umständlich. Am einfachsten ist es wohl, direkt zum Hauptterminal zu fahren, um dort das Ticket zu kaufen. Bei uns war dort ganz schön viel los, aber die Vietnamesen sind recht easy going 🙂 Das Hauptterminal habe ich dir bei Google Maps markiert (Link).

      Hilft dir das weiter? Wenn du noch weitere Fragen hast oder etwas unklar ist, melde dich gerne!

      Viele Grüße
      Melanie