Vietnam, Ho-Chi-Minh City; Internet in Vietnam;

Auf geht’s! Lass uns ins Mekong-Delta reisen, Sweety!

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Nach über zwei Wochen in Vietnams geheimer Hauptstadt Ho Chi Minh, ist es für uns an der Zeit weiter zu reisen. Der nächste planmäßige Halt ist Can Tho. Vietnams viertgrößte Stadt liegt direkt am Mekong Fluss und soll ein wahnsinnig schönes Fleckchen sein. Uns zieht es vor allem wegen der Floating Markets dort hin!

Endlich ist es soweit: Morgen geht unsere Reise weiter ins Mekong-Delta. Das heißt: Wir verlassen Ho-Chi-Minh City. Auf der einen Seite freuen wir uns, dass wir aus der Millionenstadt raus kommen, auf der einen Seite sind wir auch etwas traurig.

Multi-Kulti.

Gestern Abend haben wir in unserer Unterkunft noch ein paar Traveller kennen gelernt. Alles junge Leute. Total cool drauf. Die meisten davon sind länger unterwegs. Die kleine Gruppe, die aus Amis, einem Inder, einer Vietnamesin, einem Schotten und einem Polen bestanden hat, macht hier gerade eine Art Ausbildung zum „Lehrer“. Dabei handelt es sich um ein Zertifikat, das ihnen erlaubt, weltweit englisch zu unterrichten und sich auf diese Art quasi ein bisschen Geld zu verdienen. Das Zertifikat kostet schlappe 1.500 Dollar. Sie machen es deshalb in Vietnam, weil hier das Leben günstiger ist, als zu Hause. Total genial! Mit ihnen haben wir uns über die Stadt unterhalten. Wie sie es hier finden. Und jeder von ihnen hat eigentlich das gleiche Feeling wie wir: Es ist geil, aber auch echt krass.

In einer Stadt gibt es so viele Möglichkeiten, so viele Freizeitangebote, man ist nur eine Nummer und fällt nicht auf. Die drei Amerikaner kommen auch „vom Land“. Finden es hier cool, so vertraut, als wären sie schon länger als nur diesen einen Monat hier. Und dennoch freuen sie sich, wenn sie dem Lärm und dem Verkehr entkommen. Ich glaube, hier geht es wohl jedem so. Na gut, dem Inder nicht. Er kommt aus Neu-Delhi und sagt, dass Ho-Chi-Minh sehr ähnlich ist. Ihm gefällt das. Er bereist auch hauptsächlich die großen Städte. Nun ja, dem das seine.

Die Vietnamesin, deren Namen ich mir leider nicht merken konnte und wir sie deshalb Rosie nennen durften, hat gestern für die ganzen „Englisch-Lehrer“ gekocht. Eine richtig quirlige junge Frau, die in jedem ihrer Sätze mindestens fünf Mal „like“ einbaut – was vor allem auch die Amis machen. „Like“ ist irgendwie so ne Art Verbindungswort oder ein Wort, das man auch benutzt, wenn man lange um den heißen Brei redet, bevor man zum Punkt kommt. Das Witzige ist, dass wir uns das eigentlich auch schon ein bisschen angeeignet haben, seit wir unterwegs sind.

Du bist, was du isst.

Aber zurück zum Essen: Also Rosie hat gekocht (hat total lecker gerochen, aber wir waren noch ein letztes Mal in unserem kleinen Lieblingsrestaurant Com Chay Mani) und wir haben uns natürlich über vietnamesisches Essen im Allgemeinen unterhalten und darüber gesprochen, wo es noch überall reisetechnisch hingeht. Rosie kommt ursprünglich aus dem Norden Vietnams – wo es auch nochmal deutliche Unterschiede im Essen geben soll – und hat gesagt, dass das Essen, je weiter man von Norden nach Süden kommt, immer süßer wird. Oohlala Sweety! Wir sind gespannt, was wir dann im Mekong-Delta zu erwarten haben.

Ab ins Mekong-Delta.

Von Saigon nach Can Tho reisen.

Can Tho ist die größte Stadt des Mekong-Deltas in Vietnam. Eigentlich ist es relativ unspektakulär dort hin zu kommen, denn man bucht einfach einen Bus. So einfach. So simpel.

Wir haben dazu über „FUTA Bus Lines“ gebucht. Und zwar online. Denn im Reisebüro im District 1 konnte man uns dazu – aus welchen Gründen auch immer – keine Tickets verkaufen. Geht nur online. Ok, dann eben so.

Die Buchung des Tickets geht relativ einfach. Abfahrtsort eingeben (wir haben Le Hong Phong ausgewählt; hier befindet sich dann auch der Ticketschalter), Sitzplätze auswählen, zahlen. Umgerechnet ca. 4 Euro. Die Bestätigung der Buchung, die per Mail kommt, muss man dann am Ticketschalter in Le Hong Phong noch gegen ein Papierticket austauschen lassen. Und dann kann’s auch schon losgehen.

Le Hong Phong ist von unserer Unterkunft ca. 20 Gehminuten weg. An und für sich kein Ding, aber mit Backpack 20 Minuten lang durch Ho-Chi-Minh laufen und in der Hitze…? Wir werden uns wohl einfach ein Taxi nehmen.

Wie es weitergeht, kannst du übrigens hier nachlesen:

Verständigung mit Hand und Fuß – unsere Weiterreise von Ho-Chi-Minh nach Can Tho

Wer hier schreibt

Melanie ist eine richtige Viel-Recherchiererin. Als Mama von zwei Kids setzt sie selbst auf die besten Produkte im Familienalltag und wühlt sich dafür gründlich durch zahlreiche Tests und Vergleiche oder testet einfach selbst. Am Ende findet sie immer das beste Produkt, welches sie auch für sich selbst oder ihre Kinder kaufen würde. Daher sind ihre Empfehlungen 100% echt und immer unabhängig.

Melanie von Rucksack rauf und weg


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