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AmazonBasics Packtaschen
Zum Packen deines Backpacks gibt es viele unterschiedliche Methoden. Die eine rollt, die andere faltet, wieder andere setzen auf Komprimierung. Aber sorgen die verschiedenen Packtechniken im Backpack oder Koffer wirklich für Platzersparnis? Und welche davon ist letzten Endes die beste Packtechnik? Mein Fazit: Mit falten oder rollen in Verbindung mit Packwürfeln bekommst du das meiste unter!
Leider ist in einem Backpack oder Koffer immer viel zu wenig Platz. Da ist es nur verständlich, dass man sich als ausgefuchste Vielreisende ein paar Tricks und Kniffe aneignet, um so viel wie möglich aus dem 40, 45, 50 oder gar 60 Liter Rucksack zu holen!
Osprey Fairview 40
Ich selbst nutze den Osprey Fairview 40, der auch – wenn er nicht zu voll gepackt ist – problemlos als Handgepäcksrucksack durchgeht. Klar, dass man da so platzsparend wie möglich packen möchte.
Dafür gibt es viele verschiedene Techniken, die ich für dich mal genauer unter die Lupe genommen habe.
Ist es wirklich besser zu rollen, statt normal zu stapeln? Wie viel geht in einen Packwürfel eigentlich rein? Und sorgen Kompressionstüten wirklich für 50-80% Platzersparnis?
Ich habe den Test gemacht: 1 Packausrüstung, 4 verschiedene Packweisen. Welche davon ist die beste Packtechnik und hält, was sie verspricht?
Die beste Packtechnik
Egal ob gestapelt, gerollt, in Packwürfel verpackt oder komprimiert gepackt wird – jeder will mit einer möglichst platzsparenden Packtechnik so viel wie möglich in seinen Backpack bekommen.
Allerdings möchte ich hier noch anmerken, dass du unter gar keinen Umständen deinen Backpack bis ganz obenhin voll packen solltest. Denn das bedeutet auch, dass du immer wieder genauso packen musst (und dir auch keine neuen Sachen kaufen darfst), um alles unterzubekommen.
Ich habe mir die verschiedenen Packtechniken mal alle angeschaut:
- Falttechnik, bei der die Klamotten ganz normal zusammengelegt und übereinander gestapelt werden.
- Rolltechnik, bei der die Klamotten auch zusammengelegt, dann aber noch aufgerollt werden.
- Packwürfel, in die die Klamotten gefaltet oder gerollt hineingepackt werden.
- Kompressionstüten, in die die Klamotten ebenfalls gefaltet oder gerollt hineingepackt und durch das Hinauspressen der Luft komprimiert werden.
Gepackt habe ich jeweils sechs T-Shirts, zwei Longsleeves und ne Weste sowie eine Jeans, zwei kurze Hosen und eine Boardshort.
Falttechnik
Die Falttechnik ist die Basis-Packtechnik, die wohl so ziemlich jeder in seinem Kleiderschrank zu Hause anwendet. Kleidungsstück zusammenlegen, alles stapeln, fertig.
Das klappt auch für’s Verreisen. Damit das so platzsparend wie möglich wird, klappt das am besten mit frisch gebügelten Klamotten.
Pro:
- Nur minimaler Aufwand (außer das Bügeln).
- Gefaltete und gestapelte T-Shirts können überall problemlos hineingepackt werden (z.B. in Backpack mit Kompressionsriemen, Packwürfel, etc.)
Contra:
- Umständlich, wenn du an das unterste Teil willst.
- Chaos im Backpack oder Koffer ist vorprogrammiert.
Rolltechnik
Bei der Rolltechnik faltest du deine Klamotten zwar ebenfalls auf eine dir angenehme Größe, rollst sie dann allerdings ein, statt sie zu stapeln. Deine gerollten Klamotten werden dann neben- und/oder übereinander gestapelt.
Wichtig ist hier, dass du wirklich ganz eng rollst und nicht schluderst.
Pro:
- Geringer Aufwand, der sich lohnt.
- Übersichtlich im Zugriff.
- Schnell griffbereit.
Contra:
- Einrollen dickerer Kleidungsstücke (z.B. Jeans oder Jacken) ist ohne Fixierung (z.B. Gummiband) nicht möglich.
- Auch hier gilt: Lose gepackt ist das Chaos im Backpack oder Koffer früher oder später vorprogrammiert.
- Mit dem Roll-Tipp ist diese Packtechnik etwas aufwändiger, wird dafür aber ordentlicher.
Roll-Tipp
Damit sich das eingerollte Shirt nicht wieder entrollt, gibt es einen kleinen, aber feinen Kniff, den du bei Bedarf noch anwenden kannst:
Unteres Ende des Shirts hochklappen. Shirt falten. Shirt umdrehen und vom Kragen her aufrollen. Je straffer, umso besser. Umgeschlagenes Ende über das Shirt ziehen. Shirt kann sich dann nicht mehr selbst entrollen.
Bis hierhin kommt es wohl eher auf deinen persönlichen Geschmack an, ob du lieber faltest oder rollst.
Aber eignet sich vielleicht eine der beiden Techniken besser oder schlechter für das Verpacken in Hilfsmitteln, wie Packwürfel oder Kompressionstüte?
Packwürfel
Ich liebe sie einfach! Packwürfel habe ich erst relativ spät für mich entdeckt, genauer gesagt erst 2015. Hergeben möchte ich sie definitiv nicht mehr.
AmazonBasics Packtaschen
Mir haben es vor allem die Packwürfel von Amazon angetan. Sie bieten einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und es gibt sie in echt schicken Farben!
Seit ich den Osprey Fairview 40 habe, habe ich mir neben meinen beiden mittelgroßen Packtaschen auch zwei kleine zugelegt. Diese passen einfach viel besser in den schicken Handgepäcksrucksack.
Aber kommen wir zum eigentlichen Teil: Passt in die Packwürfel eher gestapelte Kleidung oder doch gerolltes besser hinein?
Rein vom bepacken her konnte ich zwischen der Falt- und Rolltechnik überhaupt keine Unterschiede feststellen. Alles ging problemlos rein.
Allerdings hatte ich bei der Rolltechnik am Ende doch etwas mehr Platz für weitere kleinere Dinge übrig.
Pro:
- Schnell und unkompliziert bepackbar.
- Relativ übersichtlich im Zugriff.
- Schnell griffbereit (Packwürfel und Inhalt).
- Alles bleibt an seinem Platz.
- Fasst problemlos gefaltete und gerollte Kleidung.
Contra:
- Ich bitte dich… Nachteile gibt’s bei denen nicht!
Bemerkung:
Tolle Alternative: Packtaschen von Eagle Creek
- Packwürfel mit Oberteilen gerollt: Hier bleibt definitiv noch Platz für weitere zwei Shirts! Allerdings habe ich die Weste nicht mehr im kleinen Packwürfel unterbekommen.
- Packwürfel mit Oberteilen gefaltet: Größenmäßig besteht hier definitiv kein Unterschied. Allerdings bleibt bei gefalteten Oberteilen nur noch Platz für ein weiteres Shirt. Auch hier musste die Weste draußen bleiben.
- Packwürfel mit Hosen gerollt: Hosen können im Packwürfel besser gerollt werden, da er einfach mehr Halt bietet. Bei vier gerollten Hosen ist im Packwürfel auf jeden Fall noch Platz für Kleinteile, wie z.B, Socken, Unterwäsche, etc.
- Packwürfel mit Hosen gefaltet: Wenn du die Hosen gefaltet packst, hat auch der Packwürfel ein etwas kleineres Packmaß. Auch hier bleibt noch Platz für zwei Shirts oder ebenfalls Unterwäsche und Socken.
Wie schon gesagt bin ich absoluter Fan von Packwürfeln (warum, kannst zu z.B. hier nochmal ausführlich nachlesen). Dennoch hat es mich interessiert, ob Kompressionstüten nochmal deutlich mehr Platz schaffen oder nicht.
Kompressionstüten
Reise-Vakuumbeutel für Klamotten
Zu Test- und Vergleichszwecken mussten also auch meine beiden Klamottenstapel, einmal die Shirts, einmal die Hosen, in die Kompressionstüten rein.
Da ich zum Testen relativ große Tüten zur Verfügung hatte (in die auch entsprechend mehr reinpasst), war das Komprimieren relativ umständlich. Besser wären meiner Meinung nach kleinere, dann aber mehrere davon. Dann kannst du deine Klamotten einfach besser aufteilen, ohne die Kompressionstüte zu überladen.
Die Klamotten habe ich auch für diese Packtechnik einmal gefaltet & gestapelt und einmal gefaltet & gerollt.
Was mir dabei sofort aufgefallen ist: Eine Komprimierung von bis zu 80% ist hier auf keinen Fall gegeben. Zwar wird durch die Packtechnik mit Kompressionstüten wirklich komprimiert, sorgt aber meiner Meinung nach nicht mal für 50% Platzersparnis.
Außerdem empfinde ich das Packen als sehr umständlich und anstrengend (was aber vielleicht bei kleinen Kompressionstüten mit weniger Inhalt wieder ganz anders sein kann).
Gefaltete Oberteile in der Kompressionstüte vor der Komprimierung. Nach der Komprimierung: Wirkt alles ziemlich verknittert. Gerollte Oberteile vor der Komprimierung. Definitiv keine Platzersparnis von 50%.
Pro:
- Schafft durch die Komprimierung etwas mehr Platz im Backpack, als es im Vergleich lose gepackte Klamotten oder Packwürfel tun.
- Klamotten können nicht nass oder verschmutzt werden, da sie luftdicht verpackt sind.
Contra:
- Relativ aufwändig und umständlich in der Handhabung.
- Eine Komprimierung von bis zu 80% ist (bei großen Tüten mit viel Inhalt) nicht gegeben.
- Willst du an ein bestimmtes Teil, muss die ganze Tüte dekomprimiert werden.
- Gefaltete Klamotten werden sehr verknittert.
- Dicke Sachen (wie z.B. Jeans) sind schwieriger zu komprimieren.
Bemerkung:
Ich habe schnell gemerkt, dass Kompressionstüten und ich keine Freunde werden. Ist mir persönlich einfach zu umständlich und hält in meinen Augen nicht das, was es verspricht.
Fazit
Packtaschen
Die beste Packtechnik für deinen Backpack ist meiner Meinung nach die Falt- oder Rolltechnik in Kombination mit Packwürfeln. Hier kannst du einfach das meiste aus deinem Platz herausholen und es geht auch noch super einfach umzusetzen.
Packst du deine Habseligkeiten darüber hinaus in einem Koffer oder einem Backpack (der sich wie ein Koffer öffnen lässt, z.B. der Osprey Fairview 40), hast du darüber hinaus auch noch Kompressionsriemen im Hauptfach, mittels denen du Packwürfel und andere Dinge nicht nur fixieren, sondern auch nochmal zusätzlich (ein bisschen) komprimieren kannst.
Daher meine Empfehlung an dich: Definitiv Packwürfel – ob du dabei dann lieber rollst oder faltest bleibt dir überlassen!
Kämpfst du noch mit deinem Gepäck oder hast du bereits eine Packtechnik für dich entdeckt, die sich bewährt hat und die ich hier völlig vergessen habe?

Wer hier schreibt
Melanie ist eine richtige Viel-Recherchiererin. Als Mama von zwei Kids setzt sie selbst auf die besten Produkte im Familienalltag und wühlt sich dafür gründlich durch zahlreiche Tests und Vergleiche oder testet einfach selbst. Am Ende findet sie immer das beste Produkt, welches sie auch für sich selbst oder ihre Kinder kaufen würde. Daher sind ihre Empfehlungen 100% echt und immer unabhängig.

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