Reisezoomkamera

Bridgekamera Test: 5 Modelle im Vergleich!

Der Testsieger

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Die Lumix DMC-FZ1000 von Panasonic ist eine super Bridgekamera, die aufgrund ihres 1 Zoll großen Sensors und dem 16fachen Zoom eine top Bildqualität liefert.

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Bridgekameras schlagen die Brücke zwischen kleinen, handlichen Digitalkameras und großen Spiegelreflex mit Wechselobjektiv. Sie eigenen sich meiner Meinung nach daher gut für alle, die gerne mehr (manuelle Einstellungs-)Möglichkeiten beim Fotografieren hätten, aber keine Lust darauf haben, ständig Objektive wechseln oder mitzuschleppen zu müssen. In diesem Bridgekamera Test vergleiche ich fünf verschiedene Modelle und stelle dir ihre jeweilgen Vor- und Nachteile ausführlich vor – damit du die beste Bridgekamera für dich findest! Mein Favorit und der Testsieger: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000.


Melanie von RRUW

Hey, ich bin Melanie – deine zuverlässige Unterstützung auf der Suche nach praktischen und innovativen Produkten und Reisetipps. In diesem Artikel habe ich für dich fünf Bridgekameras mal genauer unter die Lupe genommen und hinsichtlich ihrer Ausstattung und Eigenschaften getestet. Zur Auswertung habe ich verschiedene Portale, Websites und Blogs zu Rate gezogen, mich auch auf den Hersteller-Webseiten durchgewühlt und mich durch Rezensionen auf Bewertungsportalen gelesen. Dadurch möchte ich dir einen umfangreichen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Kameras geben – damit du die beste Bridgekamera für dich findest!


Du stößt mit deinem SmartPhone oder der Digitalkamera an die Grenzen in Sachen Fotografie, obwohl du gerne mehr machen möchtest? Du bist auf der Suche nach einer Kamera, die mehr kann, als deine Digitalkamera, dich aber nicht gleich mit den Funktionalitäten einer Spiegelreflexkamera erschlägt? Du willst nicht mit verschiedenen Objektiven hantieren müssen, wenn sich die Szenerie ändert, die du fotografieren möchtest? Dir ist es wichtig, dass die Kamera auf Reisen, Ausflügen & Co. schnell einsatzbereit ist?

Dann ist womöglich eine Bridgekamera eine gute Option für dich.

In diesem Artikel „Bridgekamera Test: 5 Modelle im Vergleich“ erkläre ich dir, was eine Bridgekamera ist, auf was du beim Kauf achten musst und gebe dir auch konkrete Kaufempfehlungen

Was ist eine Bridgekamera?

Bridgekameras sind auf der einen Seite wie eine Digitalkamera schnell zur Hand und einsatzbereit und auf der anderen Seite fast so vielseitig wie eine System- oder Spiegelreflexkamera.

Im Vergleich zu Digitalkameras bieten sie deutlich mehr Funktionalitäten und manuelle Einstellungsmöglichkeiten, sind aber viel kompakter als System- oder Spiegelreflexkameras. Außerdem entfällt bei Bridgekameras der Objektivwechsel. Sie schlagen damit also eine Brücke zwischen kleinen, kompakten Digitalkameras und großen Spiegelreflexkameras und vereinen dadurch Funktionalitäten aus beiden. Man könnte sagen, es sind All-in-One-Kameras.

Das Hauptmerkmal von Bridgekameras ist, dass sie ein festes Objektiv verbaut haben, das nicht gewechselt werden kann. Dafür haben diese festen Objektive aber einiges an optischem Zoom zu bieten und nicht selten findet man dabei Objektive mit bis zu 50- oder 60fachen Zoom. Ein 50facher Zoom entspricht dabei einem Objektiv mit einer Brennweite von bis zu 1200 Millimeter. Das ist ordentlich. Was du dabei bedenken musst: Reizt du den Zoom voll aus, wird es schwierig, die Kamera ruhig zu halten. Ein Stativ ist daher empfehlenswert.

Viele Bridgekameras haben leider in extremen Lichtsituationen mit der Bildqualität zu kämpfen und stoßen aufgrund ihres relativ kleinen Sensors meistens im Weitwinkelbereich an ihre Grenzen. Bildränder werden dann leider häufig etwas unscharf.

Im nachfolgenden Bridgekamera Test möchte ich dir fünf empfehlenswerte Modelle vorstellen.

Bridgekamera Test: Die Übersicht

Panasonic Lumix DMC-FZ1000Sony DSC-RX10Canon PowerShot SX70 HSPanasonic Lumix DC-FZ82Nikon COOLPIX B700
Bridgekamera Test: Lumix DMC FZ 1000Bridgekamera Test: Sony DSC RX10Bridgekamera Vergleich: Canon PowerShot SX70 HSBridgekamera Vergleich: Panasonic Lumix DC-FZ82Bridgekamera Vergleich: Nikon COOLPIX B700
Top Empfehlung
▸ Zum Panasonic Lumix DMC-FZ1000 Test
Alternative mit kleinem Zoom
▸ Zum Sony DSC-RX10 Test
Bridgekamera für Einsteiger
▸ Zum Canon PowerShot SX70 HS Test
Allround-Kamera
▸ Zum Panasonic Lumix DC-FZ82 Test
Kompakt & handlich
▸ Zum Nikon COOLPIX B700 Test

Welche ist die beste Bridgekamera?

Bridgekamera Test & Vergleich

Top-Empfehlung: Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Eine super Bridgekamera, die aufgrund ihres 1 Zoll großen Sensors und dem 16fachen Zoom eine top Bildqualität liefert.

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Die Lumix DMC-FZ1000 von Panasonic ist eine sehr beliebte Bridgekamera und schneidet auch in Tests und Rezensionen super ab. Es gibt zwar mittlerweile zwei Nachfolgermodelle, die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 II und die Panasonic Lumix DMC-FZ2000 (20facher Zoom), doch die sind preislich viel höher angesiedelt und bieten nur bedingt ein Mehr an Funktionalität.

Ausgestattet ist Lumix DMC-FZ1000 mit einem 16fachen optischen Zoom und damit einer Brennweite von 25 bis 400 mm. Die Kamera hat im Gegensatz zu anderen Bridgekameras einen größeren Bildsensor (1 Zoll mit 20,1 Megapixeln) verbaut, was zu schärferen und weniger verrauschten Bildern bei vollem Zoom führt. Sie ist zusätzlich mit einer Lichtstärke von f/2.8 bis f/4.0 ausgestattet.

Auch im Videobereich muss sich die Lumix DMC-FZ1000 nicht verstecken und bietet 4K- und Full HD-Aufnahmen.

Darüber hinaus ist sie auch etwas kompakter und leichter, als die Nachfolgemodelle.

Die Lumix DMC-FZ1000 hat nicht nur ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern überzeugt auch nach wie vor noch mit ihrer top Ausstattung! Sie ist die ideale Reisekamera: Schnell einsatzbereit, scharfe Fotos und flüssige Videos, guter Telebereich und super Nahaufnahmen.

Eigenschaften Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Die Lumix DMC-FZ1000 überzeugt mit folgenden Funktionen:

  • Zoom optisch/digital: 16fach / 2fach
  • Brennweite: 25 – 400 mm
  • Blende: f/2.8 – f/8.0
  • Megapixel: 20,1
  • Sensor: 1 Zoll MOS
  • Bild-Formate: JPEG, RAW
  • Video: 4K Videomodus mit 25 B/s
  • Akku-Lebensdauer: ca. 360 Bilder
  • Touchscreen: Nein. Display aber klapp- und drehbar.
  • Sucher: elektronisch
  • Verbindung: WiFi, NFC
  • ISO Empfindlichkeit: 80 – 12800
  • Gewicht: ca. 830 g
  • Größe: 136,8 x 130,7 x 98,5 mm

Panasonic Lumix DMC-FZ1000 Erfahrungen

Die Käufer sind begeistert vom superschnellen Autofokus und den scharfen Aufnahmen, die die Kamera dank ihres 1 Zoll großen Sensors auch bei wenig Licht noch macht. Die schnelle Reaktionszeit macht sie zu einem tollen Begleiter im Urlaub, auf Wanderungen, für Aufnahmen in der Natur, für Pflanzen und Tiere. Der 16fache Zoom ermöglicht geniale Teleaufnahmen, überzeugt die User aber auch vor allem in der Makrofotografie. Dank RAW-Bildern lassen sich auch die Fotos der Lumix DMC-FZ1000 nachträglich entsprechend bearbeiten. Hier bleibt fast kein Wunsch offen!

Vorteile

  • Sehr schneller Autofokus.
  • Klapp- & drehbares Display.
  • Ausreichender Zoom bei top Foto- und Videoqualität.
  • Gute Aufnahmen, selbst bei wenig Licht.
  • Ausreichend großer Zoombereich für tolle Teleaufnahmen.

Nachteile

  • Kein Touchscreen.
  • Fehlende Wasser- und Staubabdichtung.
  • Leises, aber hörbares Betriebsgeräusch, welches bei ruhigen Videoaufnahmen stört.

Alternative mit kleinem Zoom: Sony DSC-RX10

Sony DSC-RX10

Sony DSC-RX10

Super Alternative: Die Sony DSC-RX10 überzeugt ebenfalls in Sachen Bildqualität, bietet aber „nur“ einen 8fach Zoom.

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Die DSC-RX Reihe aus dem Hause Sony vereint in ihren Bridgekameras Leistung mit top Verarbeitung und schickem Design. Rein optisch schon ein richtiger Traum! Generell sind alle vier Modelle der Reihe empfehlenswert, doch technisch liegt vor allem die Sony DSC-RX10 M4 vorne. Diese ist aber preislich schon ziemlich gehoben, denn sie hat einen UVP von 1.999 €.

Für weniger als die Hälfte bekommst du derzeit die DSC-RX10. Sie ist zwar nicht mehr das aktuellste Modell der Reihe, kann aber immer noch in Sachen Ausstattung punkten. Zwar hat sie „nur“ einen 8fach optischen Zoom verbaut und deckt damit eine Brennweite von 24 bis 200 Millimetern ab, glänzt dafür aber in Sachen Bildqualität auf ganzer Linie. Das hat sie nicht zuletzt auch dem 1 Zoll großen CMOS-Sensor zu verdanken, der in Kombination mit dem kleineren Zoombereich und einer konstanten Blendenöffnung von f/2.8 für scharfe und gut belichtete Bilder sorgt – auch im Telebereich!

Die Sony DSC-RX10 bietet dir damit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Modellreihe. Wenn dir der „nur“ 8fache Zoom etwas zu wenig ist, musst du fast auf die Modelle RX10 M3 und RX10 M4 setzen. Beide haben einen 25fachen Zoom und dadurch eine Brennweite von 24 bis 600 Millimetern.

Diese Bridgekamera eignet sich für dich, wenn du gerne mit Schärfentiefe arbeitest, großen Wert auf eine top Bildqualität legst und dir ein großer Telebereich nicht allzu wichtig ist. Für mehr Tele musst du auf ein anderes Modell der Reihe setzen, wobei ich persönlich dann preislich generell zu einem anderen der hier vorgestellten Kameramodelle tendieren würde.

Eigenschaften Sony DSC-RX10

Die Sony DSC-RX10 überzeugt mit folgenden Funktionen:

  • Zoom optisch/digital: 8fach / 15fach
  • Brennweite: 25 – 200 mm
  • Blende: f/2.8 konstant
  • Megapixel: 20,2
  • Sensor: 1 Zoll CMOS
  • Bild-Formate: JPEG, RAW
  • Video: Full HD Videomodus
  • Akku-Lebensdauer: ca. 340 Bilder
  • Touchscreen: Nein. Display aber schwenkbar.
  • Sucher: elektronisch
  • Verbindung: WiFi, NFC
  • ISO Empfindlichkeit: 125 – 25600
  • Gewicht: ca. 813 g
  • Größe: 129,0 x 120,6 x 88,1 mm

Sony DSC-RX10 Erfahrungen

Anwender der Sony DSC-RX10 sind von den scharfen, detailreichen Aufnahmen auch bei ungünstigen Lichtbedingungen begeistert. Fotos erhalten dank der konstanten Blende von f/2.8, des großen Bildsensors und des geringeren Zoombereichs stets ausreichend Licht, so dass es nur teilweise zu geringem Bildrauschen kommt. Die Wertigkeit und Verarbeitung, die Sony hier liefert, ist top! Ein paar User bemängeln allerdings die Qualität der Videos, da der Bildstabilisator nicht ganz das tut, was er soll: Nämlich stabilisieren. Dafür wird ein Stativ empfohlen.

Vorteile

  • Helle, klare Aufnahmen mit geringem Bildrauschen.
  • Schneller Autofokus.
  • Ideal für Makroaufnahmen.
  • Rauscharme, flüssige Videoaufnahmen.

Nachteile

  • Bildstabilisator beim Filmen verbesserungswürdig.
  • Für einige zu wenig Zoom.

Bridgekamera für Einsteiger: Canon PowerShot SX70 HS

Canon PowerShot SX70 HS

Canon PowerShot SX70 HS

Unglaublich 65facher Zoom verpackt eine in kompaktes Gehäuse. Die Canon PowerShot SX70 HS ist mit ihren 600 Gramm eine ideale Reisekamera.

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Die PowerShot SX70 HS ist das derzeitige Flaggschiff der Canon Bridgekameras. Mit ihrem 65fachen optischen Zoom kommst du nicht nur näher an weit entfernte Motive ran, sondern kannst aufgrund ihrer Brennweite von 21 bis 1365 Millimeter auch tolle Weitwinkel- und Nahaufnahmen knipsen – und das alles ganz ohne Objektivwechsel. Sie ist eine sehr empfehlenswerte Bridgekamera für Einsteiger, denn aufgrund ihres guten Bildstabilisators sind Fotos und Videos auch gut vor Verwacklung geschützt. Videos lassen sich bei ihr mit 4K Ultra-HD aufnehmen – dank des dreh- und schwenkbaren Displays hast du jederzeit die beste Sicht auf deine Aufnahmen.

Die Canon PowerShot SX70 HS ist mit ihren rund 600 Gramm noch nicht zu schwer und aufgrund ihres 65fachen Superzooms eine ideale Reisekamera zum Mitnehmen in den Urlaub, auf Wanderungen, Ausflüge und vieles mehr!

Tipp: Ähnliche Funktionen, aber einen günstigeren Preis bietet das Vorgängermodell, die Canon PowerShot SX540 HS.

Eigenschaften

Die Canon PowerShot SX70 HS überzeugt mit folgenden Funktionen:

  • Zoom optisch/digital: 65fach / 4fach – ZoomPlus: 130fach
  • Brennweite: 21 – 1365 mm
  • Blende: f/3.4 – f/6.5
  • Megapixel: 20,3
  • Sensor: 1/2,3 Zoll CMOS
  • Bild-Formate: JPEG, RAW
  • Video: 4K Videomodus mit 25 B/s
  • Akku-Lebensdauer: ca. 325 Bilder
  • Touchscreen: Nein. Display aber dreh- und schwenkbar.
  • Sucher: elektronisch
  • Verbindung: WiFi, Bluetooth
  • ISO Empfindlichkeit: 100 – 3200
  • Gewicht: ca. 610 g
  • Größe: 127,0 x 116,6 x 90,9 mm

Canon PowerShot SX70 HS Erfahrungen

Inhaber der PowerShot SX70 HS Bridgekamera sind begeistert, was mit dem 65fachen- bzw. 130fachen Zoom alles möglich ist! Nicht vergessen sollte man den kleinen 1/2,3 Zoll Sensor und die etwas lichtschwache Blende – Käufer betonen, dass gutes Licht nötig ist, um auch im Zoombereich schöne, farbtreue Bilder zu erhalten. Mit dem schwenk- und klappbaren Display hat man allerdings in jeder Fotoposition alles im Blick.

Vorteile

  • Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen gelingen ganz gut, trotz kleinem Sensor und geringer Lichtstärke.
  • Schnell einsatzbereit – ideal auf Wanderungen, Ausflügen & Co.
  • Beeindruckende Fotos im mittleren Zoombereich und guten Lichtverhältnissen.

Nachteile

  • Detailverlust bei vollem Zoom.

Allround-Kamera: Panasonic Lumix DC-FZ82

Panasonic Lumix DC-FZ82

Panasonic Lumix DC-FZ82

Mehr Zoom, mehr Megapixel, mehr Funktion – das bietet die Panasonic Lumix DC-FZ82.

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Bereits das Vorgängermodell der Panasonic Lumix DC-FZ82, die Lumix DMC-FZ72, überzeugte schon mit ihren Funktionalitäten, jetzt rückt das neue Modell nach, das hinsichtlich Megapixel, Zoom und Videoaufnahme aufgerüstet wurde.

Die Lumix DC-FZ82 überzeugt nicht nur mit einem 60fachen optischen Zoom und ermöglicht dir dadurch Fotoaufnahmen von 20 bis 1200 Millimeter, sondern hat auch eine tolle Funktion integriert, die es ermöglicht, dass du im Nachhinein festlegen kannst, welcher Bildbereich scharf sein soll. Diese Funktion ist vor allem praktisch, wenn du in der Eile aus Versehen falsch fokussiert hast! Die Bildqualität ist dabei top.

Dank des integrierten Suchers lässt sich deine Umgebung auch bei hellem Licht immer bestens im Auge behalten.

Wenn du auf der Suche nach einer guten, kompakten Reisekamera bist, die von Weitwinkel bis Tele alles abdeckt, ohne dass du das Objektiv austauschen musst, dann hast du sie hier gefunden! Der Zoombereich ist bei hellem Umgebungslicht top, die 4K-Videoaufnahmen müssen sich ebenfalls nicht verstecken. Eine tolle Allround-Kamera, die ein super Begleiter auf Reisen und im Alltag ist.

Generell sind beide Kameramodelle eine tolle Bridgekamera für Einsteiger und Fortgeschrittene, aufgrund der verbauten Technik würde ich aber stets auf das neuere Modell zurückgreifen.

Eigenschaften Panasonic Lumix DC-FZ82

Die Panasonic überzeugt mit folgenden Funktionen:

  • Zoom optisch/digital: 60fach / 4fach
  • Brennweite: 20 – 1200 mm
  • Blende: f/2,8 – f/5,9
  • Megapixel: 18
  • Sensor: 1/2,3 Zoll MOS
  • Bild-Formate: JPEG, RAW
  • Video: 4K Videomodus mit 30 B/s
  • Akku-Lebensdauer: ca. 330 Bilder
  • Touchscreen: Ja
  • Sucher: elektronisch
  • Verbindungen: kein Wifi, kein Bluetooth
  • ISO Empfindlichkeit: 80 – 6400
  • Gewicht: ca. 600 g
  • Größe: 130,2 x 119,2 x 94,3 mm

Panasonic Lumix DC-FZ82 Erfahrungen

User sind vom Einsatzgebiet der Panasonic Lumix DC-FZ82 begeistert, denn durch den großen Zoombereich eignet sie sich für eine Vielzahl an Motiven und Erlebnissen, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Lastet man den Zoom voll aus, muss man leider Abstriche in der Bildqualität hinnehmen. Das ist vor allem ärgerlich, wenn du deine Teleaufnahmen großflächig ausdrucken möchtest. Für die Verwendung in Fotobüchern reicht sie aber allemal. Positiv hervorzuheben ist die Bearbeitungsfunktion des Fokusbereich, mit der du einen beliebigen Ausschnitt im Foto nachträglich in den Fokus setzen kannst.

Vorteile

  • Stellt Nahaufnahmen ab 1 cm vorm Objektiv scharf – Super geeignet für Nahaufnahmen.
  • RAW-Bildformat – ideal zur nachträglichen Fotobearbeitung.
  • Viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten.
  • Tolle Kamera für Tierfotografie – Zoombereich klasse bei ausreichendem (hellen) Licht.
  • Einfache Handhabung.
  • Schneller Autofokus.

Nachteile

  • Lichtstärke nimmt mit steigendem Zoom ab, das sorgt für Bildrauschen bei wenig Licht und großem Zoom.
  • Kein klapp- oder schwenkbares Display.

Kompakt & handlich: Nikon Coolpix B700

Nikon COOLPIX B700

Nikon COOLPIX B700

Die Nikon COOLPIX B700 kommt kompakt und handlich daher, reiht sich aber ebenfalls mit einem Superzoom ein. Ideal für alle, die viele Einstellungsmöglichkeiten wollen.

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Gegenüber ihren Vorgängermodellen bietet die Nikon Coolpix B700 nicht nur eine höhere Auflösung von 20,3 MP, sondern auch ein größeres Objektiv mit einem 60fachen optischem Zoom – und dadurch einer Brennweite von bis zu 1.440 mm. Die Bridgekamera von Nikon speichert neben JPG auch RAW-Dateien, was ideal ist, wenn du im Anschluss Bildbearbeitung machen möchtest. Ihr größter Vorteil ist allerdings, dass du bei ihr Blende und Belichtungszeit auch manuell einstellen kannst. Das ist bei den beiden Modellen B500 und B600 leider nicht möglich. In Sachen Bildqualität schlägt sie sich aufgrund ihres großen Zoombereichs und des kleinen Sensors wacker, lässt aber auch mal gerne – auch je nach Licht – Ränder unscharf wirken.

Bei der Nikon Coolpix B700 musst zu zwar in Sachen Bildqualität kleine Abstriche im Weitwinkelbereich (24 mm) und im voll ausgereizten Telebereich machen, sie überzeugt jedoch mit einem tollen Bildstabilisator, mit dessen Hilfe du Zoomnahmen selbst bei knackiger Belichtungszeit noch locker aus der Hand schießen kannst. Auch der Makrobereich, der bereits ab 1 cm vor der Linse scharf stellt, kann sich sehen lassen. Sie ist dadurch schnell einsatzbereit und ideal für Aufnahmen in der Natur geeignet.

Die Nikon Coolpix B700 eignet sich für alle, die Wert auf individuelle Einstellungsmöglichkeiten, einen großen Zoom-Bereich, Kompaktheit, Gewicht und Preis legen.

Eigenschaften

Die Nikon COOLPIX B700 überzeugt mit folgenden Funktionen:

  • Zoom optisch/digital: 60fach / 4fach
  • Brennweite: 24 – 1440 mm
  • Blende: f/3.3 – f/6.5
  • Megapixel: 20,3
  • Sensor: 1/2,3 Zoll CMOS
  • Bild-Formate: JPEG, RAW
  • Video: 4K Videomodus mit 25 B/s
  • Akku-Lebensdauer: ca. 420 Bilder
  • Touchscreen: Nein. Display aber klapp- und drehbar.
  • Sucher: elektronisch
  • Verbindung: WiFi, Bluetooth
  • ISO Empfindlichkeit: 100 – 3200
  • Gewicht: ca. 570 g
  • Größe: 125,0 x 106,5 x 85,0 mm

Nikon Coolpix B700 Erfahrungen

Die Nikon Coolpix B700 überzeugt allen voran mit ihren tollen Makroaufnahmen. Fans der Detailaufnahmen kommen damit voll auf ihre Kosten. Etwas unsauber arbeitet sie im Weitwinkelbereich von 24 mm und mit einer Offenblende von f/3.3. Gerade an den Bildrändern sind laut Userbewertungen unscharfe Bereiche zu erkennen. Ein großes Plus verdient laut Käufern der große Zoombereich. Teleaufnahmen werden bei guten Lichtverhältnissen richtig gut aufgelöst. Natürlich leidt durch den 1/2,3 Bildsensor die Bildqualität bei vollem Zoom, die Fotos sind aber dennoch brauchbar und reichen für normalgroßen Fotodruck oder das Fotobuch voll aus.

Vorteile:

  • Macht super Makroaufnahmen, da bereits 1 cm vor der Linse bereit scharf gestellt werden kann.
  • Teleaufnahmen werden bei guten Lichtverhältnissen toll aufgelöst.
  • Schöne Farbsättigung.
  • Gute Bedienung und liegt gut in der Hand.
  • Manuelle Einstellungsmöglichkeiten.
  • Lange Akkulebensdauer.

Nachteile:

  • Weitwinkelaufnahmen bei einer Blende von f/3.3 erzeugen etwas Unschärfe an den Bildrändern und Ecken.
  • Speichergeschwindigkeit etwas träge.

5 Bridgekameras im Vergleich

Bridgekamera Test: Die Übersicht

Zoom optisch/digitalBrennweiteBlendeMegapixelSensorAkku-LebensdauerGewichtGröße
Panasonic Lumix DMC-FZ100016fach / 2fach25 – 400 mmf/2.8 – f/8.020,11 Zoll MOSca. 360 Bilderca. 830 g136,8 x 130,7 x 98,5 mmKaufen
Sony DSC-RX108fach / 15fach25 – 200 mmf/2.820,21 Zoll CMOSca. 340 Bilderca. 813 g129,0 x 120,6 x 88,1 mmKaufen
Canon PowerShot SX70 HS65fach / 4fach21 – 1365 mmf/3.4 – f/6.520,31/2,3 Zoll CMOSca. 325 Bilderca. 610 g127,0 x 116,6 x 90,9 mmKaufen
Panasonic Lumix DC-FZ8260fach / 4fach20 – 1200 mmf/2,8 – f/5,9181/2,3 Zoll MOSca. 330 Bilderca. 600 g130,2 x 119,2 x 94,3 mmKaufen
Nikon COOLPIX B70060fach / 4fach24 – 1440 mmf/3.3 – f/6.520,31/2,3 Zoll CMOSca. 420 Bilderca. 570 g125,0 x 106,5 x 85,0 mmKaufen

Vor- & Nachteile einer Bridgekamera

Wie weiter oben im Bridgekamera Test bereits erwähnt, ist sie eine gute Alternative zu einer Digitalkamera, da sie einfach mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet. Ist aber auch eine tolle Option statt einer Spiegelreflex – vor allem dann, wenn du keine Objektive wechseln und mit dir rumtragen willst.

Hier aber nochmal alle Vor- und Nachteile im Überblick:

Bridgekamera Vorteile

  • Kleiner und leichter als eine Spiegelreflex.
  • Großer optischer Zoombereich.
  • Einfache Bedienung.
  • Ausreichende manuelle Einstellungsmöglichkeiten für mehr Flexibilität.
  • Günstiger(er) Preis als System- und Spiegelreflexkamera.

Bridgekamera

  • Festes Objektiv (kann nicht gewechselt werden).
  • Bildqualität leidet bei vollem Zoom und/oder zu wenig Licht (aufgrund des kleineren Sensors).
  • Wenig Tiefenschärfe.

Für wen eignet sich eine Bridgekamera?

Der Testsieger

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 liefert aufgrund ihres 1 Zoll großen Bildsensors nicht nur eine tolle Bildqualität, sondern sorgt mit 16fachem Zoom auch für ausreichend Tele.

ebay € 489,00
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Meiner Meinung nach eignet sich eine Bridgekamera, wie z.B. der Testsieger meines Bridgekamera Test, die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, für alle, die super gerne unterwegs sind, sich beim Fotografieren Flexibilität wünschen, aber keine Lust auf verschiedene Objektive haben. Wenn du also auf der Suche nach einer Kamera bist, die vieles kann und sich für viele unterschiedliche Arten von Aufnahmen (Makro, Weitwinkel und Tele) eignet, aber bei der man sich nicht mit Wechselobjektiven abgeben muss, dann bist du mit einer Bridgekamera bestens beraten. Denn ganz ehrlich: Das Objektiv nicht wechseln zu müssen, hat – vor allem auf Reisen – schon seine Vorteile.

Darüber hinaus ist eine Bridgekamera eine tolle Option, wenn du nur ein geringes Budget hast, du aber gerne mehr machen würdest, als du es derzeit mit deinem SmartPhone oder deiner Reisezoom Kamera tust.

Bridgekameras sind zwar deutlich größer als Reisezoom Kameras, aber immer noch deutlich kleiner und leichter als eine Spiegelreflexkamera. Sie sind dadurch ein tolles Mittel zwischen kleiner Digitalkamera und umfangreicher Spiegelreflexkamera.

Auch bei Bridgekameras gibt es natürlich keine Grenze nach oben. Bevor du dich allerdings dazu entscheidest, eine Bridgekamera im hohen Preissegment zu kaufen, empfehlen Jenny und Basti von 22places.de, zwei passionierte Fotografen und Reisende, sich dann lieber für eine spiegellose Systemkamera zu entscheiden. Warum? Weil man bei Bridgekameras im direkten Vergleich zu einer Systemkamera doch zu viele Abstiche machen muss.

Online Fotokurs

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Der Bridgekamera Test hat dir schomal gut weitergeholfen, aber du fängst gerade erst mit dem Fotografieren an und willst mehr über die ganzen Einstellungsmöglichkeiten und Optionen lernen? Dich interessiert, wie du schöne Bilder schießen kannst? Du liebst es, Makroaufnahmen zu knipsen, aber sie gelingen noch nicht so ganz?

Dann schau dir doch mal den Online Fotokurs von 22places.de an. Jenny und Basti haben ihr ganzes Fotografie-Wissen in diesen umfangreichen und mit Text und Video aufbereiteten Kurs gesteckt. Sie erklären dir darin auf verständliche, einfache Art und Weise, auf was es ankommt, geben Einblicke in die Bildaufteilung und wie ein Motiv am besten dargestellt wird, zeigen dir, wie man eine Kamera bedient und bringen Licht in das Dunkel des Fotografie-Fachjargons.

In ihrem Online-Fotokurs lernst du das komplette Basiswissen der Fotografie – in deinem eigenen Tempo!

Ich hoffe, dir hat der Bridgekamera Test nicht nur eine gute Übersicht über empfehlenswerte Modelle gegeben, sondern dir auch in deiner Suche und Auswahl einer Reisekamera weitergeholfen! Wenn noch Fragen offen geblieben sind oder du gerne noch etwas ergänzen möchtest, dann freu ich mich über deinen Kommentar!


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Kommentare

  1. Hallo Meli,

    nach deiner Aufklärung zu den Kameras bin ich leider immer noch unentschlossen und überfordert . Ich hoffe du kannst mir helfen. Ich suche nach einer kleinen handlichen Kamera ohne viele Einstellmöglichkeiten /„Schnickschnack“ die wenig Platz weg nimmt, aber die einen guten Zoom hat (möchte Ende des Jahr eine Safari und weiterhin weitere Reisen erleben) bei dennoch guter Bildqualität. Des Weiteren möchte nicht soviel Geld ausgeben (180 bis 300€) da ich sonst nur mit einem Handy (iPhone 7) Bilder schieße. Zudem wäre es super, wenn ich die Bilder per WLAN auf mein Handy übertragen könnte.

    Oder würdest du mir dennoch zur
    Panasonic LUMIX DMC-TZ81EG-K Travellerzoom Kamera oder zu einer anderen raten?

    Ich weiß, dass ich viel zu mein Geld „verlange“ . Ich hoffe, dass du mir dennoch helfen kannst und eine kleine Auflistung von Kameras schicken kannst.

    Vielen Dank.

    Gruß Marvin

    1. Hallo Marvin,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich war selbst „erst“ auf Safari in Südafrika und hätte mir da sehnlichst eine entsprechende Kamera gewünscht (habe zu dem Zeitpunkt nur mit iPhone 7 Plus fotografiert). Die Bilder sind zwar absolut in Ordnung, aber der Zoom…

      Wenn es dir wichtig ist, dass die Kamera einfach und schnell einsatzbereit ist, dann ist sicherlich eine Bridgekamera die beste Wahl (auch wenn sie nicht die kleinste/leichteste ist), aber mit fixem Objektiv (für Makro- und Zoomaufnahmen) eine echte Überlegung! Auch für bis zu 300€ findest du da relative gute Modelle. Neben der vorgestellten Panasonic kann ich dir hier auch noch die Canon PowerShot nennen (Partnerlink: https://amzn.to/2DeycCp). Gibts für unter 300€ und hat eine WLAN-Funktion.

      Es ist leider schwer, eine konkrete Empfehlung auszusprechen, da es immer darauf ankommt, was man braucht und ausgeben will. Ich glaube, dass man entweder Abstriche beim Preis oder bei der Größe und dem Gewicht machen muss. Ich hoffe, dass dir meine Empfehlung trotzdem weiter hilft! Wenn du noch Fragen hast, meld dich gerne!

      Liebe Grüße
      Meli

      1. Hallo Meli,

        cool und wie fandest du es ?
        Klar ist es schwierig für andere Person die man nicht kennt eine Empfehlung zugeben .
        Was hälst du von den Kameras? Diese werden auf anderen Seiten empfohlen.

        Vielen Dank für deine Mühe und deinen Rat

        https://www.amazon.de/dp/B00I9X2KLW/ref=cm_sw_r_cp_api_i_DJoTCbD0X3BQ0

        https://www.amazon.de/dp/B00W46KQ5W/ref=cm_sw_r_cp_api_i_FKoTCbW6TY49C

        https://www.amazon.de/dp/B00T53FQTI/ref=cm_sw_r_cp_api_i_OLoTCbGFQKSER

        Gruß Marvin

        1. Hey Marvin,

          die Safari war grandios! Meine ganzen Erfahrungen und Tipps findest du in den Reiseberichten Südafrika – da hilft dir vielleicht noch das eine oder andere weiter 🙂

          Bei den Kameras wäre wichtig, dass sie eine gute Auflösung haben, so dass auch Zoomaufnahmen noch relativ gut aufgelöst werden – 12 Megapixel (wie bei der Panasonic) finde ich bei 30fach optischem Zoom schon zu wenig. Sofern du aber den Zoom nicht voll auslasten wirst und dir die Fotos nicht großformatig ausdrucken willst, machst du aber mit einer Kompaktkamera in der Regel nicht viel falsch. Vor allem, weil du mit einer solchen „einfach drauf losknipsen“ kannst. Ansonsten muss man sich wirklich durch verschiedene Test- und Erfahrungsberichte wühlen, um am Ende eine Entscheidung treffen zu können. Da ich die Kameras nicht kenne, müsste ich an dieser Stelle erstmal das Gleiche tun, das kann ich dir daher leider nicht abnehmen 🙂

          Ich hoffe, du findest die für dich passende!
          Viele liebe Grüße,
          Meli

  2. Hallo,
    A600 409 € und Panasonic LUMIX G DMC-GX80 387 €. Das hat die A600 alles nicht. u.a. elektronischer Sucher mit Dioptrineinstellung, Fünf-Achsen- Bildstabilisator, elektronischer Verschluss – lautloses fotografieren, Post-Focus-Funktion – die Schärfe nachträglich festlegen, Wasserwaagenfunktion, Bildretusche – störende Elemente aus den Fotos entfernen und ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung. Plastik fühlt sich nicht wirklich schön an. Festbrennweiten 25 mm F1.7 162 € / Sony Festbrennweite, 35 mm, F1.8 385 €. Ob der etwas größere Sensor der A6000 den Preis rechtfertigt möchte ich in Frage stellen.
    Grüssle aus dem Badner Land Paul. http://www./hornisgrinde.eu

    1. Hallo Paul,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Erfahrungen zu den diversen Kameras. Es ist in der Tat immer eine Frage der gewünschten Möglichkeiten/Einstellungen (und natürlich der Investition).
      Liebe Grüße
      Melanie

      1. Betr.: gewünschten Möglichkeiten/Einstellungen

        Hallo Melanie, was ich an meiner Sony RX100 III immer vermisst habe ist Weitwinkel.
        Mit MFT 14 mm 2,5F hat eine sehr schöne Bildkomposition bei Landschaft und bei meinen kleinen Enkel. Grade bei Nahaufnahmen von Tieren und Menschen einfach nur schön. Gruss Paul.

        1. Hallo Paul,
          besten Dank für deinen Kommentar. Schön, wenn du bei deiner Kamera die für dich richtigen Einstellungen für Nahaufnahmen gefunden hast – da machen solche Fotos doch gleich noch mehr Spaß!
          Viele Grüße,
          Melanie

  3. Vorteile von Kameras ergeben sich in der Regel erst bei wirklichen Vergrößerungen bzw. entsprechenden Papierabzügen.
    Wenn wenig Freistellung gewünscht wird – also von vorne bis hinten alles scharf – empfiehlt sich ein kleinerer Sensor, wie z.B. 1/1.8″-CCD- meiner kleinen, alten Canon IXUS 750 mit 7.1MP Auflösung in „Immer-dabei“-Hemdtaschen-Größe.
    Ein rückseitig belichteter BSI-CMOS-Sensor der Größe 1/1.7″ ist in meiner Pentax MX1 bei 12MP Auflösung verbaut, einer kompakten, nicht zu kleinen Kameragröße mit umfangreicher Bedienmöglichkeit.
    Aufgrund der guten Automatiken können beide Kameras auch vor Ort einem Einheimischen in die Hand gedrückt werden.
    Die Sony RX 100 Mk. II mit 1″-BSI-Sensor ist für die Hemdtasche zu groß, aber sehr klein im Handling. Wenig Knöpfe, also wird alles zeitaufwändig im Menü hinterlegt.
    Größer, aber auch deutlich schwerer, ist die Canon G1X Mk. II mit 1,5″-Sensor – toll zum Freistellen von Motiven.
    Die beiden Letztgenannten – stabil, da aus Metall – sind auch ohne Blitz prima bei Schwachlicht – z.B. in einer Höhle/Grotte. Erfordern aber auch mehr fotografische Kenntnisse, um sie sinnvoll zu bedienen.
    Automatik geht natürlich immer. Bei den Preisen aber „Perlen vor die Säue“.
    Auf Reisen mit leichtem Gepäck ist daher immer auf die Anwendung abzustellen.
    Im Grundsatz gilt immer: Licht ist Alles! Je größer der Kamerabody, das Objektiv und der Sensor, um so besser werden die Aufnahmen. Egal, mit welcher Kamerasoftware das eingefallene Licht im Anschluss bearbeitet wird. Weniger MP bei gleicher Sensorgröße führen zu größerem Pixel-Pitch (Abstand) und entsprechend weniger Rauschen. Die „Verbesserungen“ der ständig neuen Modelle sind im Wesentlichen geringfügige Optimierungen im messtechnischen Bereich.
    In der Regel neigen jüngere Menschen mit Smartphone und Videospielerfahrung eher zu synthetischen „überscharfen“-Sony-Sensoren, Ältere mit Chemiefilmerfahrung aus der analogen Zeit zu weicheren Canon-Sensoren, welche die Bilder plastischer abbilden. Alles Geschmacksache.
    Die Schnelllebigkeit der Modellerneuerungen, um den Markt zu stimulieren, erlaubt es kaum, seriös ein Modell zu empfehlen.
    Im Ergebnis muss jeder seinen eigenen Kompromiss finden, gerne auch in einem „Auslaufmodell“.

    1. Hallo Axel, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Aus deinen Ausführungen kann sich die bzw. der eine oder andere sicherlich noch Tipps rausziehen. Es kommt halt auch immer darauf an, welcher Fotografie-Typ man ist. Ich persönlich mag Kameras, bei denen ich nicht viel einstellen muss, und die dazu auch noch leicht und kompakt sind, am liebsten 🙂 Aktuell nutze ich aber ausschließlich das SmartPhone.

      Liebe Grüße

  4. Hallo Meli,

    weitgehend bin ich bei meiner Suche zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.
    Die Outdoorkamera meiner Wahl ist aber die Panasonic Lumix FT 5.
    Tolle Bildqualität (für so eine Kamera), klein und schnell einsatzbereit. Sie ist mir schon 2x in der Sahara unterwegs gewesen.

    Gruß
    Thomas