Neuseeland im Winter: Roys Peak

Neuseeland im Winter: Urlaub abseits des Trubels


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Hey, ich bin Melanie. Seit mehr als 10 Jahren reise ich mittlerweile durch die Welt und liebe es, fremde Länder, Kulturen und Orte kennenzulernen. All meine Erfahrungen und Tipps packe ich für dich in ausführliche Reiseberichte mit vielen praktischen Infos, denn ich möchte mit Rucksack rauf und weg genau die zuverlässige Unterstützung für dich sein, nach der ich früher beim Start in mein Reiseleben auch gesucht habe! 💜

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Neuseeland ist ein unglaubliches Reiseziel – das ganze Jahr über! Während viele das Land am anderen Ende der Welt aber allerdings lieber im Frühling und Sommer bereisen, hat sich Phine von Phine Travels Neuseeland im Winter angeschaut. Dann herrschen zwar kalte Temperaturen, allerdings hat man das Land der langen weißen Wolke auch oft ziemlich für sich alleine. Die Touristenmassen halten sich dann nämlich in Grenzen. Und natürlich ist auch im Winter Camping in Neuseeland möglich! Welche Highlights du in der kalten Jahreszeit nicht verpassen solltest und was es in Sachen Camping im Winter zu beachten und zu wissen gibt, liest du in diesem Artikel.

Tipp: Ausführliche Infos rund um das Land der Maori, Geysire und Kiwis findest du im Lonely Planet Reiseführer für Neuseeland.


Phine von Phine Travels

Hey, mein Name ist Phine, ich bin (noch) 21 Jahre jung und blogge erst seit wenigen Monaten auf meinem Blog. Die Lust auf’s Bloggen hat mich während meiner Reise durch Australien und Neuseeland gepackt!

Da ich so viele tolle Orte zusammen mit meinem Freund entdeckt habe, wollte ich diese Erinnerungen irgendwo festhalten! Und was bietet sich da besser an als ein Blog? Die liebe Melanie hat es mir ermöglicht auch euch von meinen Erfahrungen zu berichten. Vielen Dank, das freut mich sehr!

Phine • phinetravels.de | Gastautorin


Neuseeland, das Land am anderen Ende der Welt, ist auch im Winter ein wunderschönes Reiseziel. Und das Beste zu dieser Jahreszeit: Es gibt nicht viele Touristen, die das Land bereisen!

Mein Freund und ich waren im September in Neuseeland mit einem Campervan unterwegs. Also im Winter. Doch mit ein paar wissenswerten Infos über die neuseeländische Winterzeit wird es auch in der kalten Jahreszeit zu einem echten Erlebnis!

Neuseeland im Winter – niedrige Temperaturen und wenig Sonnenlicht

Als wir in Neuseeland ankamen war die Kälte für uns erstmal eine große Veränderung. Zuvor waren wir ein paar Wochen in Australien unterwegs. Und dort ist das Klima einfach anders! In Cairns war es an unserem Abflugtag 28 Grad warm und sonnig, aber auch feucht. Als wir in Christchurch landeten, wurden wir mit 8 Grad und frischer Bergluft begrüßt. Für uns ehrlich gesagt ein Traum. Mein Freund und ich mögen es nämlich lieber etwas kälter und mit einer hohen Luftfeuchtigkeit kommen wir auch nicht so gut klar. Wenn es dir genauso geht, dann kannst du dich auf jeden Fall auf Neuseeland freuen.

Neuseeland ist in zwei große Inseln aufgeteilt, die Nordinsel mit den großen Städten Auckland und Wellington und die dünner besiedelte Südinsel. Unser Ankunftsort Christchurch liegt auf der Neuseeland Südinsel und ist der Ausgangspunkt vieler Flugzeugtouristen. Die Stadt ist die Größte auf der Südinsel. Von dort aus ging unsere Campervan-Reise dann los!


RRUW Lesetipps:


Der neuseeländische Winter dauert von Juni bis September. Die Temperaturen und Wetterbedingungen können sich je nach Region aber ganz schön unterscheiden.

Auf der Nordinsel ist es im Vergleich zur Südinsel milder, da diese näher am Äquator liegt. Dort liegen die Höchsttemperaturen dann zwischen 10 und 16 Grad.

Neuseeland im Winter

Auf der Südinsel schneit es regelmäßig und auch die Nächte können ziemlich kalt werden. Da wir zum Ende des Winters in Neuseeland reisten, hatten wir schon Glück mit dem Wetter. Nur in den höheren Lagen schneite es ab und zu, sodass wir mit unserem Campervan glücklicherweise keine Probleme bekamen.

Zu Neuseelands Winterzeit mussten wir uns aber schnell darauf einstellen, dass es selbst bei gutem Wetter nicht viele Sonnenstunden gibt. Daran hatten wir vorher nämlich nicht gedacht. Die Sonne geht hier dann schon zwischen 17 und 18 Uhr unter! Das ist natürlich ein Nachteil, wenn man viel in der Natur unterwegs sein möchte.

Auch unsere Reise-Route planten wir dementsprechend. Im Dunklen wollten wir nämlich keine langen Strecken fahren.

Neuseeland Tipps für den Winter

Damit auch du gut für deine Neuseeland-Winter-Reise vorbereitet bist, habe ich hier für dich einige Tipps zusammengestellt. Die folgenden Dinge haben uns auf unserer Campervan-Reise ziemlich weitergeholfen.

Warme Kleidung ist ein Muss!

Wahrscheinlich hast du es dir schon gedacht: Auf warme Kleidung darf auf keinen Fall verzichtet werden. Wir haben uns direkt am ersten Tag in Neuseeland mit warmer Kleidung ausgestattet, da wir in Australien nur leichte Bekleidung dabei hatten.

Wenn es dir genauso geht, weil du vorher noch in einem warmen Land unterwegs warst oder dein Koffer vielleicht auch einfach etwas zu klein ist, dann kann ich dir nur empfehlen mal beim The Warehouse vorbeizuschauen. Das Warehouse findest du in Christchurch in der Northlands Mall. Dort gibt’s eigentlich fast alles etwas günstiger!

Wir haben uns entschlossen, dort Merino-Unterwäsche zu kaufen. Die haben wir vor allem in den Nächten gebrauchen können. Leider hatten wir in unserem Campervan keine Standheizung, sodass es in der Nacht ziemlich kalt wurde. Aber auch tagsüber konnten wir die extra Schicht manchmal gut gebrauchen. Genügend Kleidung für den „Zwiebellook“ kann ich dir nur empfehlen.

Wenn auch du im September nach Neuseeland reist, dann kannst du dich sehr freuen, dass es fast überall Winter-Sale gibt. Wir haben uns dadurch sehr günstig eine Winterjacke kaufen können. Auch andere warme Kleidungsstücke findest du um diese Zeit reduziert!

Tipps zum Packen findest du in Melanie’s Neuseeland Packliste. Diese eignet sich speziell für den Frühling, kann aber natürlich entsprechend für den Winter adaptiert werden!

Tipps für das Leben im Campervan und auf dem Campingplatz

Wenn du ebenfalls einen Campervan-Urlaub planst, dann solltest du dich mit wärmenden Utensilien ausstatten, um dir die Strapazen des Winters zu erleichtern.

Hast du dich dazu entschlossen mit einem Auto von Unterkunft zu Unterkunft zu reisen, dann sollte der Winter in Neuseeland kein Problem für dich darstellen.


RRUW Lesetipp:

Wenn für dich eher das Mietauto in Frage kommt, findest du in diesem Artikel eine Auflistung der Kosten, die diesbezüglich für das Auto und die Unterkünfte auf dich zukommen.


Wir haben uns im Warehouse noch einen Heater, also einen elektrischen Heizer, gekauft. Den konnten wir auf Campingplätzen mit Strom einfach anmachen, wenn es zu kalt wurde.

Vor dem Schlafengehen haben wir unseren Camper immer aufgewärmt, sodass wir Nachts durchschlafen konnten, ohne von der Kälte geweckt zu werden. Einen Heater findest du aber fast in jedem größeren Supermarkt, falls du nicht bei einem Warehouse vorbeikommst. Auch preislich ist ein solcher keine große Investition, wir haben für unseren circa 10 Euro bezahlt. Ebenso haben wir uns noch eine Wärmflasche gekauft. Einfach um noch ein bisschen mehr Wärme im Bett zu haben!

Eine Thermoskanne bzw. -flasche kann ich dir auch nur empfehlen, wenn du länger draußen unterwegs sein möchtest. Und das wird im wunderschönen Neuseeland höchstwahrscheinlich der Fall sein! So hast du auf jeder Wanderung immer etwas zum Aufwärmen dabei.

Besonders praktisch ist, dass du auf fast allen Campingplätzen in Neuseeland einen Heißwasser-Spender findest. Da spart man sich das Aufkochen des Wassers über dem Campingkocher!

Neuseeland im Winter: Wandern

Wärmende Schurwolldecke

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Umweltfreundliche Alternative zur Fleece-Decke ist eine Schurwolldecke: Aufgrund des natürlichen Materials spendet sie sehr gut Wärme, leitet aber auch überflüssige Hitze aus – ideal für unterwegs.

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Eine warme Decke darf natürlich auch nicht fehlen. Bei eigentlich jeder Campervan- oder Wohnmobil-Vermietung sind die Fahrzeuge gut ausgestattet, sodass du dir keine Sorgen um eine dicke Decke machen musst.

Was jedoch auch ganz nützlich ist, ist eine kleine Fleecedecke. Die kannst du auch auf deinen Schoss legen, wenn du abends gemütlich im Campervan sitzt. Oder wenn du tagsüber die Sonne genießen möchtest, es aber trotzdem ziemlich kalt ist! Je nach Kälte kann die kleine Decke auch eine willkommene Ergänzung zur Schlafdecke sein.

Melanie’s Tipp:
Eine gute Alternative zur Fleecedecke ist eine kleine Schurwolldecke – diese reguliert die Körpertemperatur zuverlässig und eignet sich bestens zum Mitnehmen!

Wenn du mit dem Campervan reist, dann musst du in dieser Jahreszeit davon absehen, die vielen kostenlosen Stellplätze zu benutzen. Außer dir macht die Kälte nichts aus oder der Camper ist entsprechend ausgerüstet und ihr könnt auch mal eine Nacht autark stehen bleiben! Auf unserer Reise haben wir immer nur Campingplätze genutzt, die Strom hatten. Ohne unseren Heater hätten wir die Nächte nämlich nicht gut überstanden.

Eine Nacht auf einem Campingplatz in Neuseeland mit Strom kostet zwischen 40 und 60 NZD. Das sind – je nach Wechselkurs – ca. 28 bis 36 Euro. Das musst du natürlich bei deiner Reiseplanung und Kostenkalkulation bedenken. Im Sommer kannst du sparen, wenn du nicht jede Nacht auf einem Stellplatz mit Strom stehst.

Camping in Neuseeland ist aber auch im Winter ganz einfach. Da es nicht die Hauptsaison ist, musst du dir keine Sorgen machen einen Stellplatz zu bekommen. Wir haben nur selten einen Stellplatz vorher reserviert. Dennoch konnten wir immer auf dem Campingplatz unserer Wahl schlafen. So geht das Reisen echt unkompliziert!

Meine Neuseeland Winter Highlights

Der Winter Neuseelands hat seinen eigenen Charme. Skifahren beispielsweise kannst du hier an vielen Orten und die Aussichten sind dabei atemberaubend!

Auf der Neuseeland Südinsel ist der Mount Hutt ein beliebtes Skigebiet. Und das Beste ist, dass du vom Flughafen Christchurchs nur eine Stunde dorthin brauchst. Außerdem findest du hier Abfahrten für jedes Level: Für Anfänger bis hin zum Profi.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Tourismus-Strom im Winter deutlich geringer ist. Hier hast du viele Orte ganz für dich allein, was uns ziemlich gut gefallen hat! Die beliebtesten Spots konnten wir alleine genießen. So konnte ich mir auch genügend Zeit nehmen, um Bilder zu machen!

Auch die Winterlandschaft Neuseelands hat uns sehr gut gefallen. Die schneebedeckten Berge waren wirklich schön anzuschauen!

Neuseeland im Winter: Roys Peak

Mein absolutes Highlight war die Wanderung auf den Roys Peak bei Wanaka. Eine Wanderung, die ich nur empfehlen kann. Im Winter muss man sich aber gut über die Wetterbedingungen informieren, denn die Wanderung geht auf 1500 Höhenmeter und dort kann auch mal richtig viel Schnee liegen. Für Anfänger ist die Wanderung dann nicht mehr geeignet. Wir hatten Glück, dass es lange nicht mehr geschneit hatte und es nur ganz oben noch etwas älteren Schnee gab. So konnten wir die Wanderung ohne Schneeprobleme bewältigen. Allerdings ist die Wanderung auch ohne schlechte Wetterbedingungen gar nicht so einfach! Drei Stunden lang geht es nur bergauf. Zwischendurch wäre ich am liebsten einfach stehengeblieben. Aber es hat sich gelohnt. Der Ausblick war sagenhaft!

Wir sind um 2 Uhr nachts losgewandert, denn unser Ziel war es bei Sonnenaufgang auf der Spitze zu sein. Glücklicherweise hat es geklappt und genauso würde ich es jederzeit wieder machen – das kann ich auch dir nur empfehlen. Denn wenn man sich schon den Berg hochquält, dann soll es doch besonders spektakulär sein. Ein weiterer Vorteil dieser Uhrzeit ist, dass die Wenigsten dann schon auf den Beinen sind, um Roys Peak ebenfalls zu erklimmen. Tatsächlich kamen uns erst beim Abstieg viele Wanderer entgegen. Zum Sonnenaufgang waren wir vielleicht zu zehnt auf dem Berg!

Tipp:
Zahlreiche Infos rund um Aktivitäten, Ausflüge und geführte Touren in Neuseeland findest du bei getyourguide.de. Von einer Führung durch das Hobbiton Film Set, einer Fjordfahrt auf dem malerischen Milford Sound, Wandern auf einem der zahlreichen Berge oder einem Besuch im Maori-Village ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Fazit: Neuseeland im Winter

Wie du siehst, kann das Land der Kiwis auch im Winter überzeugen und hält zahlreiche tolle Erlebnisse für dich bereit. Wichtig ist einfach, dass du dich etwas auf den kalten Winter einstellst und dich entsprechend ausstattest. Sofern es dein Reisegepäck zulässt, kannst du dir natürlich auch von daheim eine (Zweit-)Decke, Thermoskanne, warme Kleidung & Co. mitnehmen und musst diese nicht erst vor Ort kaufen.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Tipps einen guten Eindruck von Neuseeland im Winter mitgeben konnte und dir diese bei deiner Reise durch dieses schöne Land weiterhelfen.

Vielleicht ist dir auch bewusst geworden, dass eine Reise durch Neuseeland zur Winterzeit nichts für dich ist. Auch das ist natürlich in Ordnung. Denn eins ist klar, es wird kalt!

Auf meinem Blog findest du noch weitere Artikel zu meiner Neuseelandreise, falls du jetzt neugierig geworden bist. Ich freue mich auf dich!


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