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Vietnam – Alles über Reisezeit, Visum, Währung und Verhaltensregeln.

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Hey, ich bin Melanie. Seit mehr als 10 Jahren reise ich mittlerweile durch die Welt und liebe es, fremde Länder, Kulturen und Orte kennenzulernen. All meine Erfahrungen und Tipps packe ich für dich in ausführliche Reiseberichte mit vielen praktischen Infos, denn ich möchte mit Rucksack rauf und weg genau die zuverlässige Unterstützung für dich sein, nach der ich früher beim Start in mein Reiseleben auch gesucht habe! 💜

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Lonely Planet Reiseführer Vietnam

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Ausführliche und informative Infos rund um das wunderschöne Vietnam! Mit dem Reiseführer von Lonely Planet bist du in Sachen Reisetipps bestens ausgestattet!

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Unsere Rundreise durch Vietnam war große Klasse! Im Zuge dessen habe ich für dich alle meine Reisetipps zu Vietnam übersichtlich aufbereitet, damit du für deine Rundreise ebenfalls gleich alle wichtigen Reisetipps zur Verfügung hast! Für ausführliche Infos kann ich dir dann außerdem noch den Reiseführer Vietnam von Lonely Planet empfehlen!

Nach zwei Monaten Koh Samui, Thailand, war es für uns an der Zeit weiter zu ziehen. Unser nächstes Ziel war Vietnam, wo wir mit dem Rucksack durch sind.

Alle wichtigen Infos über Reiseplanung, Geld und Währung, Verhaltensregeln, Reisezeit & Co. habe ich dir in diesem Artikel mal übersichtlich aufgelistet.

Mit dem Rucksack nach Vietnam – Reiseplanung

Stelle dir vorab am besten ein paar Fragen, damit du dich bei deiner weiteren Reiseplanung auf die Dinge fokussieren kannst, die du vor Ort machen möchtest. Denn sicherlich weißt du, wie schnell man sich in Dinge verrennt, die eigentlich ganz unwichtig sind.

Am besten organisierst du dir nen Reiseführer (z.B. den Lonely Planet Vietnam) und arbeitest dich mal ein wenig durch.

Auch wir haben uns zu Beginn ein paar Fragen gestellt. Bei uns war es folgendermaßen:

  • Wann möchten wir nach Vietnam?
    Da unser Visum für Thailand Mitte Januar ausläuft, hätte zwar noch die Möglichkeit der Verlängerung bestanden, aber nach zwei Monaten auf Koh Samui, Thailand, muss man einfach mal weiterziehen. Die Welt ist viel zu groß. Also Mitte Januar ab nach Vietnam.
  • Wo genau wollen wir hin?
    Wir arbeiten beide online, brauchen deshalb gutes bzw. stabiles Internet. Daher wollen wir zuerst einmal in ne City (Hanoi oder Ho-Chi-Minh), um uns mal vor Ort schlau zu machen, wie das dort so läuft. Und da es Anfang des Jahres in Hanoi noch relativ kalt ist, starten wir in Ho-Chi-Minh.
  • Wie lange wollen wir dort bleiben?
    Hier kommt ebenfalls wieder unsere Arbeit ins Spiel, denn aufgrund diverser Kundenprojekte ist es für uns am besten, mindestens drei bis vier Wochen an einem Ort zu bleiben. Außerdem spielt sich – je länger man an einem Ort bleibt – dann eine Art Alltag ein, man findet sich immer besser zurecht und fühlt sich immer mehr „daheim“. Sprich: es trägt zu deinem Wohlbefinden bei.
    Geplant ist, dass wir dann bis Ende Januar in Ho-Chi-Minh bleiben und uns in unserer freien Zeit die nähere bis „fernere“ Umgebung anschauen. Und das entweder selber mit dem Moped erkunden bzw. Ausflüge buchen – je nachdem, nach was uns ist. Und wenn es dann mal so weit ist, dass wir alles gesehen haben, geht’s immer weiter in Richtung Hanoi.
  • Was wollen wir sehen?
    Natürlich eine der wichtigsten Fragen. Bist du eher der kulturell geprägte Typ, liegst du lieber am Strand oder bist du lieber kulinarisch unterwegs? Oder vielleicht sogar alles auf einmal? Dann ist mein Tipp an dich: Arbeite dich durch Reiseführer, Blogs und Foren. Schau online, was andere empfehlen. Klar, nimmt es ganz schön Zeit in Anspruch alles zu planen, aber die Mühe ist es definitiv wert!
    Wir wollen eine Mischung aus allem: Sowohl City, Sightseeing, Kultur und Kulinarik, als auch Strand, Märkte und etwas Abseits der üblichen Pfade. Im Gespräch bei uns ist z.B. auch ein „Homestay“, also eine Übernachtung bei Einheimischen, die einem dann für eine „Gebühr“ entsprechend lange an deren Leben teilhaben lassen. Mal schauen, was sich ergibt.

Also nochmal kurz die Fragen (und ein paar mehr) zusammengefasst:

  1. Wann willst du nach Vietnam?
  2. Wie ist das Wetter dort? Kannst du deine Route entsprechend einhalten/ändern?
  3. Wie lange willst du bleiben?
  4. Was willst du dir ansehen?
  5. Wie kommst du von A nach B?
  6. Und natürlich: Was ist dein Budget?

Je genauer du dir deine Ziele steckst, umso entspannter kannst du später reisen. Außer du bist der Typ Mensch, der lieber nur einen groben Plan hat, der sich dann vor Ort immer mehr mit Details füllt. Mein Mann und ich stecken da wohl etwas dazwischen. Wir planen gerne (legen zumindest fest, was wir unbedingt sehen wollen) und lassen uns auch gerne treiben und Dinge auf uns zukommen. Und vor Ort erfährt man immer, wirklich immer, noch weitere tolle Dinge, die man machen kann!

Mitte Januar 2016 ging es für uns weiter nach Vietnam. Unsere erste Reise in dieses Land. Was gibt es hier zu beachten? An welche Regeln muss oder soll ich mich als Ausländer halten und vor allem, wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?

Ich habe dir hier ein paar übersichtliche Reisetipps für Vietnam zusammengestellt.

Außerdem findest du im Blog meinen Reisebericht über drei Monate Backpacking in Vietnam mit weiteren nützlichen Reisetipps.

Geographie

Vietnam grenzt im Norden an China, im Westen an Laos und im Südwesten an Kambodscha. Außerdem wird es im Osten vom Südchinesischen Meer und im Westen noch vom Golf von Thailand begrenzt. Die größten Städte sind Ho-Chi-Minh und Hanoi. Beide haben einen internationalen Flughafen.

Die Einwohnerzahl Vietnams beträgt knapp 94.000.000 Millionen (Stand: Juli 2014, wikipedia.de).

Religion

Laut verschiedenen Print- und Onlinequellen ist die Mehrheit der Vietnamesen keiner Relegionsgemeinschaft zugeordnet. Dennoch gibt es auch hier Anhänger des Buddhismus, aber auch des Katholizismus. Man glaubt hier eher an eine bestimmte Art von Lebensweise, die sich an verschiedenen Einflüssen orientiert. Weit verbreitet ist allerdings der Glaube an Geister.

Geld & Währung Vietnam

Die vietnamesische Währung ist der Dong.

1€ ≙ 27.019 Dong (Stand: August 2018)

Da wird man schnell zum Dong Millionär und man muss erst mal eine Übersicht erlangen.

Die meisten Banken erheben bei Bargeldabhebungen eine Gebühr, die mal niedrig, mal hoch ausfallen kann. Dies liegt alleine im Ermessen der ausländischen Bank und wird auch nicht von allen deutschen Bank- & Kreditinstituten zurückerstattet.

Ohne Gebühr hebt man übrigens (noch) bei der Ocean Bank ab! Auch bei der Sacom Bank und der Vietin Bank kann man kostenlos abheben, auch wenn während der Abhebung die Info kommt, dass 30.000 Dong Gebühr berechnet werden.

Wir nutzen auf Reisen immer die kostenlose Kreditkarte der comdirect Bank. Wir sind mit ihr sehr zufrieden und ich kann sie auch dir wärmsten empfehlen. Im dazugehörigen Artikel kannst du mehr darüber lesen:

Mein Tipp: Hebe immer lieber etwas mehr Geld ab (egal, ob deine Bank die Gebühren erstattet oder nicht), denn dann halten sich die Gebühren für dich oder deine Bank eher in Grenzen, als wenn du täglich einen kleinen Betrag abhebst.

Verhaltensregeln

  • Lerne ein paar Wörter vietnamesich. Dies ist zwar nicht zwingend notwendig, denn englisch wird anscheinend verhältnismäßig gut gesprochen, aber schaden tut es auch nicht. Im Gegenteil: Ein nettes „Hallo“ oder „Danke“ kommt immer gut an.
  • Keine laute/rufende Stimme oder gar einen Streit anzetteln. Damit verliert man nicht nur selbst, sondern auch der Gegenüber sein Gesucht. Je ruhiger und leiser man spricht, umso mehr wird den gesagten Worten Bedeutung beigemessen.
  • Für Paare gilt: Keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.
  • Beim Besuch von Tempeln und religiösen Einrichtungen Schuhe ausziehen sowie Schultern und Knie bedecken
  • Beim Essen mit Stäbchen diese waagrecht auf die Schale legen wenn man fertig ist. Steckt man sie in die Schüssel erinnern sie an Räucherstäbchen, die für die Toten angezündet werden.
  • Ordentliche Kleidung verschafft Respekt. Kurze Hosen sind zwar in Ordnung, lange werden trotzdem sehr geschätzt – vor allem bei und in religiösen und öffenltichen Einrichtungen wie Banken.

Wetter und Reisezeit Vietnam

Wir sind Mitte Januar ja in Ho-Chi-Minh gelandet, nachdem wir zwei Monate auf Koh Samui in Thailand gelebt haben. Und eines gleich mal vorweg: Es ist warm. Ok heiß. Aber: Aufgrund der geringeren Luftfeuchtigkeit sehr viel angenehmer auszuhalten (zumindest für mich), als in Koh Samui.

Hier ein Überblick über das Wetter in Vietnam:

Norden

Softshell Jacke

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Perfekt für Reisen in Länder, wo unterschiedliche Klimazonen auf dich warten! Die CMP Softshelljacke ist wind- und wasserabweisend und hat eine kuschelige Fleece-Innenseite.

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November – April: Es ist „Winter“. Das Wetter ist kühl und meistens auch trocken und die Temperaturen liegen vor allem im Dezember und Januar durchschnittlich bei nur rund 15-18 Grad. In den Bergen kann es im Dezember und Januar sogar mal leicht schneien.

Mai – Oktober: Es ist Sommer und es kann auch mal bis zu knapp 40 Grad heiß werden! Zwischen Juli und September fällt allerdings auch der meiste Regen.

Zentralvietnam

Januar – August: Heiß und trocken. Die Temperaturen können schonmal auf gute 35 Grad steigen.

September – Dezember: Es kommt vermehrt zu Regenfälen und kann auch vereinzelt Taifune geben.

Im Süden von Zentralvietnam dauert der Sommer bis in den September hinein ein. Der großteil des Regens fällt im Oktober und November.

Süden

November – Januar: Warm und trocken, bis zu 30 Grad tagsüber.

Februar – Mai: Heiß und trocken, Temperaturen steigen auf über 35 Grad. Auch die Luftfeuchtigkeit nimmt zu.

Juni – Oktober: Heiß und feucht. Von Juni bis August fällt viel Regen.

Damit du weißt, welche Klamotten und Reiseausstattung du für deine Rundreise durch Vietnam brauchst, habe ich dir mal eine umfassende und übersichtliche Packliste erstellt:

Weiterreise innerhalb des Landes

Flug

Bus

  • FUTA Bus: Busrouten durch (fast) ganz Vietnam zu günstigen Preisen; pünktlich und bequem.

Über die Website baolau.vn kannst du Flüge, Züge, Fähren und Busse online buchen. Zwar verlangen die ein bisschen was an Gebühren, aber wir konnten über baolau mal einen günstigeren Flug buchen, als direkt über die Fluggesellschaft VietJet.

Handy, Telefonie und Internet in Vietnam

SIM-Karten solltest du z.B. von mobifone kaufen, denn diese haben eine gute Netzabdeckung. Was du dazu noch alles wissen musst, liest du in diesem Arikel:

Visum für Vietnam

15tägiges Touristenvisum bei Einreise

Standardmäßig, ohne vorherige Beantragung, erhältst du als Deutscher ein kostenloses 15tägiges Touristenvisum für Vietnam bei deiner Einreise. Die Einreise ist nur mit gültigem Personalausweis möglich, der noch mindestens sechs Monate bei der Einreise gültig ist.

Es kann möglich sein, dass ein gültiges Weiterreiseticket, das also die Ausreise von Vietnam nach diesen 15 Tagen bestätigt, vorgelegt werden muss. (Nachtrag 18. Januar: Ja, das ist so. Du musst zwingend ein Ticket vorlegen, das deine Weiterreise/Ausreise bestätigt)

Eine erneute visumsfreie Einreise ist erst möglich, wenn zwischen der letzten Ausreise und der erneuten Einreise mindestens 30 Tage vergangen sind.

Deutsche Staatsangehörige können zunächst bis zum 30.06.2016 visumsfrei Einreisen.

1monatiges / 3monatiges Touristenvisum

Wer länger als die standardmäßigen 15 Tage bleiben möchte, muss ein Visum beantragen. In der Regel macht man das noch von Deutschland aus (wenn du schon weißt, wann du genau in Vietnam sein wirst) oder, wenn du länger auf Reisen bist und deine Einreise noch gar nicht abschätzen kannst, per Online-Visum (bzw. Visa-on-arrival (VOA)).

Vietnam-Visum von Deutschland aus beantragen

In der Regel organisierst du dein Vietnam-Visum über die vietnamesische Botschaft in Berlin.

Folgendes musst du per Post einsenden (oder persönlich vorbeibringen):

  • Reisepass
  • ausgefülltes Antragsformular
  • ein aktuelles Passfoto (Größe 3,5 x 4,5cm oder 4 x 6 cm)
  • Visagebühr in bar (oder per Scheck)
  • frankierter und adressierter Rückumschlag (falls du es nicht selbst abholen möchtest)

Die Bearbeitungszeit deines Visums beträgt in der Regel ca. eine Woche. Die Kosten für die Beantragung eines Visums variieren je nach Länge des geplanten Aufenthaltes (1 Monat / 3 Monate) und der Option für einmalige oder mehrfache Einreise zwischen 35 Euro (1 Monat / einmalige Einreise) bis 60 Euro (3 Monate / mehrfache Einreise). Bzgl. der Kosten machst du dich aber am besten direkt bei der Botschaft in Berlin schlau, da sich diese stetig ändern können.

Detailliertere Infos zum Visum findest du auf der Website der Vietnamesischen Botschaft in Berlin unter Visa für Vietnam.

Vietnam-Visum online beantragen

Sollte es zeitlich nicht mehr geklappt haben, das Visum bereits von Deutschland aus zu beantragen oder du einfach noch nicht weißt, wann und wie lange du nach Vietnam kommen wirst, kannst du dir dein Visum für Vietnam auch ganz easy online holen. Voraussetzung dafür: du musst über einen der internationalen Flughäfen Ho-Chi-Minh, Hanoi oder Da Nang einreisen. Der Landweg ist ausgeschlossen.

So haben wir es auch gemacht. Im Internet liest man zwar viele gegensätzliche Sachen, aber über unseren Reiseführer „Südostasien für wenig Geld“ sind zwei Quellen für die Onlinebeantragung genannt:

Vorteile der Onlinebeantragung sind z.B.:

  • Schnellere Bearbeitung (standardmäßig innerhalb 3 Werktagen; auch Express möglich).
  • Kein Versand des Reisepasses nötig.
  • Die Kosten sind geringer: 20 US Dollar (1 Monat / einmalige Einreise) bis 70 US Dollar (3 Monate / mehrfache Einreise).

Also: Antrag online ausfüllen und die Gebühr für die Onlinebeantragung per Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Maximal drei Tage warten, den Visa on Arrival (VOA) Approval Letter ausdrucken, den mitgeschickten Zettel „Application for entry and exit Vietnam for foreigners“ ausfüllen und dann alles dann bei der Einreise griffbereit haben. Die Visagebühr am Flughafen (wenn du den Stempel erhältst) muss in US Dollar gezahlt werden. Außerdem muss man noch ein aktuelles biometrisches Passfoto mitführen.

Wir haben für die Visumsbeantragung über Vietnam Visa Choice ein 3monats-Visum mit einmaliger Einreise beantragt (Kosten: 35 US Dollar pro Person). Außerdem wollten wir einen eigenen „Approval Letter“, auf dem nur wir drauf stehen (ist kein Muss; Kosten: 10 US Dollar pro Person). Alles in allem hat uns die Beantragung also 90 US Dollar gekostet.

Hinzu kommt dann bei der Einreise noch die Visumsgebühr selbst, die man in US Dollar und bar bezahlen muss (25 USD bei einmaliger Einreise)

Achtung: In Ho-Chi-Minh gibt es vom Ausstieg vom Flugzeug bis zum Schalter für die Visumsbeantragung noch keine Wechselstube für Geld  – daher die US Dollar am besten vorab schon wo abheben/umtauschen!

Weitere Informationen rund um Vietnam Visum, Reise- und Sicherheitsbestimmungen findest du auch beim Auswärtigen Amt.

Visumsbestätigung am Flughafen

Wenn du mit einem 15tägigen Visum einreist, kannst du einfach zu den gewohnten Arrival-Schaltern gehen, wo du lediglich deinen Reisepass sowie dein Weiterflug-Ticket vorlegen musst.

Wenn du mit einem beantragten Visum einreist, dann musst du noch zum Schalter „Landing Visa“, um dir dein Visa a) abzuholen und b) auch rechtsgültig abstempeln zu lassen. Dies ist dein erster und direkter Weg, nachdem du vom Flugzeug ausgestiegen bist.

Am Schalter des „Landing Visa“ gibst du einfach deinen Letter of Approval sowie ein Passbild und deinen Reisepass ab. Du wirst aufgefordert Platz zu nehmen und zu warten (dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten). Dann wirst du aufgerufen, zahlst bar (Kartenzahlung geht nicht!) beim Kassier die Gebühr (25 US Dollar für einmalige Einreise) und bekommst dein eingeklebtes, genehmigtes Visum im Reisepass zurück. Checke am besten gleich mal, ob der Stempel stimmt, nicht, dass es später ggf. Probleme gibt.

Achtung: In Ho-Chi-Minh gibt es vom Ausstieg vom Flugzeug bis zum Schalter für die Visumsbeantragung noch keine Wechselstube für Geld  – daher die US Dollar am besten vorab schon wo abheben/umtauschen!

Allgemeine Reiseinfos Vietnam

Länderküche

Erst einmal: Das Essen hier ist ganz anders, als in Thailand. Man bekommt zwar auch gebratenen Reis, gebratene Nudeln und sogar ein PadThai haben wir schon gesehen, aber ansonsten geht es schon in eine etwas andere Richtung.

  • Das Essen ist überhaupt nicht scharf.
  • Reis und Nudeln (auch gebratene) sind ganz anders gewürzt als in Thailand, dennoch lecker!
  • Suppen sind würziger. Juhuu!
  • Es stehen auch viele Innereien oder Tierteile (z.B. Schweinefuß) oder Frösche, Schnecken und sonstiges Getier auf dem Speiseplan – Nicht so meins…
  • Es gibt Baguettes!

Was leider etwas schade ist, ist, dass an den kleinen Straßenverkäufen nur ganz selten auf englisch dabei steht, was man denn dort kaufen kann oder was es kostet. Viele kochen auch direkt auf der Straße mit nem kleinen Grill oder Gaskocher und sitzen mit kleinen, nein winzigen Stühlchen, rundrum und essen. Da tut man sich halt dann zu Beginn etwas schwer um rauszufinden, ob das jetzt für jeden ist, oder privat.

Was ich auf jeden Fall schonmal richtig genial finde, sind die ganzen Suppen! Auch die Baguettes, die mit Käse, Salat und noch irgendwas belegt werden, sehen richtig lecker aus.

Vietnamesisches Bier - Bia Hoi
Bia Hoi – frisch gebraucht, frisch gezapft!

Zudem servieren viele Restaurants oder kleine Straßen-„Restaurants“ einen kostenlosen Grünen Tee, heiß oder kalt. Manche schenken diesen auch die ganze Zeit nach. Ich mag ihn gerne. Schmeckt so leicht und erfrischend.

Und es gibt Bia Hoi – ein Bier ohne Zusätze, das täglich frisch gebraut wird! Habe ich auch schon probiert. Ist zu Beginn etwas wässrig, hat aber einen tollen, würzigen Geschmack und kommt ohne Zusätze aus. Schmeckt!

Sprache

Vietnamesisch ist von der Aussprache her eigentlich eine einfache Sprache und es ist gar nicht schwer, ein paar Brocken vietnamesisch zu lernen. Direkt etwas ablesen ist allerdings unmöglich, da es eine ganz andere Aussprache hat!

Ich habe mal versucht, dir ein paar Wörter vietnamesisch in diesem Artikel aufzuschreiben, damit du dich unterwegs etwas besser verständigen kannst:

Leitungswasser

Das Leitungswasser in Vietnam solltest du nicht trinken und auch nicht zum kochen verwenden (wenn dann nur vorher abgekocht). Wir haben es aber zum Zähneputzen verwendet und hat uns nie geschadet.

Straßenverkäufer

Was mich im Vergleich zu Thailand sehr positiv überrascht, ist, dass ein „Nein“ zu Straßenverkäufern, Roller-Taxis, etc. auch ein Nein ist. Hier wird nicht x-Mal nachgehakt und einem schon fast das Moped unter den Hintern oder der Gegenstand in die Hand geschoben.

Im Gegenteil, mir kommt es eher so vor, als würde man aus Höflichkeit gefragt, ob man denn nicht gerade eben ein Roller-Taxi oder eine Schachtel Zigaretten oder einen Hut gebrauchen könnte. Ein Nein wird in 90% der Fälle sofort akzeptiert und man bekommt sogar ein Lächeln.

Warst du schon in Vietnam und hast noch weitere Reiseinfos? Dann freue ich mich über deinen Kommentar!


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Denn ich möchte mit Rucksack rauf und weg genau die zuverlässige Unterstützung für dich sein, nach der ich früher beim Start in mein Reiseleben auch gesucht habe!

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